Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Capgemini nutzen rund zwei Drittel der Automobilhersteller Agentic AI in der Produktentwicklung. Unternehmen, die KI konsequent einsetzen, erzielen dabei bis zu dreimal schnellere Fortschritte bei der Markteinführung neuer Produkte im Vergleich zu weniger weit entwickelten Wettbewerbern.
Mehr als 70 Prozent der befragten Führungskräfte sind überzeugt, dass Agentic AI – also KI-Systeme, die autonom Aufgaben planen und ausführen – die Entwicklungsprozesse nachhaltig verbessert. Gleichzeitig offenbart die Studie eine erhebliche Governance-Lücke: Lediglich fünf Prozent der Unternehmen verfügen über ausgereifte Strukturen zur Steuerung und Kontrolle ihrer KI-Systeme.
Für die produzierende Industrie sind diese Befunde relevant, da Agentic AI zunehmend auch in Fertigungsplanung, Qualitätssicherung und Automatisierungsprojekten Einzug hält. Fehlende Governance-Strukturen gelten dabei als zentrales Risiko für den skalierbaren Einsatz in industriellen Umgebungen.
Quelle: presseportal Themen: Industrie – https://www.presseportal.de/pm/16952/6369819





