Inhaltsverzeichnis
1. Container-Technik ist immer beliebter 2. Blick auf die Nachteile 3. Containern mit Codemeter schützen 4. Protection Only 5. Lizenzierung am Host 6. Lizenzierung über Netzwerk
Das Prinzip, Software in einem Container zu betreiben, ist nicht neu. Die zugrundeliegenden Funktionen sind unter dem Betriebssystem Linux schon länger vorhanden. Mit der Entwicklung und Bereitstellung einer gut handhabbaren Container-Technologie durch das Docker-Projekt sind Container für viele verwendbar geworden. Docker hat es geschafft, die kritische Grenze zu überschreiten und sich zum führenden Anbieter für Container-Technologie zu mausern. Spätestens, seitdem Microsoft die Container-Technologie von Docker in den Windows Server 2016 und Windows 10 integriert hat, ist klar, dass Docker zum De-facto-Standard geworden ist.
Container-Technik ist immer beliebter
Die Vorteile des Betriebs von Applikationen im Container sind vielfältig. Im Prinzip sind Container kleine virtuelle Maschinen (VM) ohne eigenes Betriebssystem. Die Container teilen sich mit dem vorhandenen Host-Betriebssystem den Betriebssystem-Kernel und die wichtigen Systemdateien. Dadurch ist ein Container wesentlich schlanker als eine VM, die die gleichen Dienste bereitstellt, und Applikationen können somit kostengünstiger betrieben werden. Neben dem geringeren Ressourcenverbrauch sind auch weniger Systeme zu pflegen (Updates, Security-Patches, etc.).
Container müssen also beim Starten nicht erst Betriebssystem, Ressourcen und Bibliotheken laden, sondern können direkt auf Komponenten und Daten der Betriebsumgebung zugreifen. Auch lassen sich weitere Container wesentlich schneller bereitstellen, da keinerlei Betriebssystem installiert werden muss. Durch die Automatisierung der Erstellung von Containern kann man darüber hinaus einfach skalieren. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Container immer beliebter werden.
Blick auf die Nachteile
Bei aller Euphorie sollte man aber auch einen Blick auf die Nachteile werfen. Die Isolierung der einzelnen Container, sowohl dem Host gegenüber als auch untereinander, bleibt deutlich hinter den Möglichkeiten der herkömmlichen Virtualisierungstechnologien zurück. Da sich die in den Containern enthaltenen Prozesse alle die selben Systembibliotheken und den selben Kernel teilen, können Kompatibilitätsprobleme die Folge sein. Auch Sicherheitslücken oder Softwarefehler können bei der Verwendung von Containern zu einem echten Problem werden und das System in seiner Gesamtheit in Mitleidenschaft ziehen.





