Ein wichtiger Baustein von EDIP ist die PC-Software mit dem Namen Communicator, die allen Kunden kostenfrei zur Verfügung steht. Das Programm dient der Konfiguration beziehungsweise Parametrierung der „intelligenten“ Geräte. Vor allem die grafische Programmieroberfläche bietet einen hohen Praxisnutzen, da sich mit ihrer Hilfe beliebige Funktionen realisieren und applikationsspezifische Prozessabläufe regeln lassen. Das sind zum Beispiel Mischungsregelungen von Gasen, Zustandserfassungen oder eine Fehlerüberwachung. Für die individuelle Anpassung und Optimierung von Teil-Prozessen ist ein Eingriff ins Leitsystem somit nicht mehr zwingend notwendig, was die Anlageneffizienz steigert sowie Zeit und Kosten spart. Dabei soll der Ansatz mit dezentraler Intelligenz in den meisten Fällen nicht das klassische Prozessleitsystem ersetzen, sondern ist durchaus als Teil eines Gesamtsystems sinnvoll. Neben dem Einsatz in Subsystemen besteht aber auch die Möglichkeit, autarke, dezentrale Systeme zu erstellen, um schnell, einfach und kostengünstig individuelle Lösungen umzusetzen. Eine Integration von EDIP-Modulen in Anlagen auf Basis anderer Industriestandards (wie Profinet, Ethernet/IP, Modbus TCP, Profibus usw.) ist durch ein modulares Konzept möglich. eve





