Mit 70.000 gelösten Anwendungen und fast 60 Jahren Erfahrung ist die Radiometrie ein wichtiger Baustein im Portfolio der Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG. Ihre Gamma-Detektoren kommen vermehrt in Applikationen zum Einsatz, in denen andere Messprinzipen an ihre Grenzen stoßen. Die neue Generation übertrifft nun bisherige radiometrische Messgeräte in puncto Sicherheit, Kompaktheit sowie Benutzerfreundlichkeit.
Inhaltsverzeichnis
1. Anwendungsbereich 2. Innovative Zweileitertechnik 3. Digitales Potenzial 4. Gewährleistung der funktionalen Gerätesicherheit 5. Die Vorteile des neuen Gammapilot FMG50 im Überblick
Anwendungsbereich
In Prozessbehältern wie Reaktoren, Autoklaven, Separatoren sowie Zyklonen ist der Gammapilot im Einsatz und Anwender verwenden ihn sowohl in Flüssigkeiten als auch in Feststoffen. Neben der Detektion des Füll- und Grenzstandes ist er auch für Dichte- und Trennschichtmessungen geeignet. Dabei funktioniert er dort, wo andere Messprinzipien wegen Korrosion, Abrasion, Viskosität oder Toxizität nicht weiterkommen. Der neue Gammapilot FMG50 ist für Anwendungen in der Grundstoff- und Metall- sowie der Öl- und Gasindustrie geeignet, kommt aber auch in der Chemie zum Einsatz. Aufgrund der Installation von außen, gibt es auch beim Vorherrschen hoher Prozesstemperaturen und Drücke keine Beschränkungen.
Innovative Zweileitertechnik
In vielen Industrien ist die Zweileitertechnik seit vielen Jahren die bevorzugte Art der Messgeräteinstrumentierung. Im Bereich der Radiometrie bestanden bei der Hochspannungserzeugung bislang technologische Hürden, die die Entwicklung eines Zweileiter-Kompakttransmitters verhinderten. So benötigen die Bauteile der Detektoren bisher mehr Energie, um die direkte Versorgung über das Leitsystem zu ermöglichen. Auch herkömmliche Zweileiter-Geräte waren aufgrund eines separaten Transmitters nur mit einer externen Spannungsversorgung nutzbar. Der Gammapilot FMG50 nutzt eine neuartige, patentierte Hochspannungserzeugung und benötigt bei gleicher Mess-Performance nur noch einen Bruchteil der Energie seines Vorgängers. Dadurch revolutioniert er die radiometrische Messtechnik und bietet dabei im Vergleich zu Vierleiter- und Zweileiter-Geräten ohne Kompaktbauweise wertvolle Vorteile.
Verzichtet der Anwender auf eine zusätzliche Installation und Verdrahtung für eine Versorgungsspannung, ergeben sich über den gesamten Lebenszyklus einer Messtelle erhebliche Kosteneinsparungen. So entfallen Anschaffungs- sowie Installationskosten für zusätzliche Kabel und auch der Planungsaufwand für die Auslegung der Spannungsversorgung wird reduziert.





