Jonathan Catchpole, System Architect/Principal Engineer bei TE Connectivity
Der Entwicklungsprozess war relativ kurz, TE begann erstmals Anfang 2016 damit. Während des gesamten Prozesses arbeiteten die Produktentwickler eng mit dem Zhaga-Konsortium zusammen, das für die Entwicklung von Spezifikationen verantwortlich ist, die die Austauschbarkeit von LED-Lichtquellen verschiedener Hersteller ermöglichen. Als ein Ergebnis setzt das neue Lumawise Endurance S-Modul jetzt einen neuen europäischen Standard für Außenleuchten und bietet eine alternative oder ergänzende Lösung für bestehende ANSI/NEMA-Produktlinien.
In den vergangenen Jahren haben Ingenieure und Systemarchitekten von TE Connectivity ihr spezifisches Branchenwissen und ihre Kompetenz eingebracht sowie Anregungen von führenden Anbietern und Partnern aufgenommen, um die Vision einer neuen Straßenbeleuchtungsarchitektur zu realisieren. Eine zentrale Überlegung bestand darin, Entwickler, Installateure und Anwender von Außenbeleuchtungen beim Übergang von individuell programmierten Straßenlaternen zu einem zentralen Managementsystem (CMS) durch das Potenzial einer aktuellen Architektur und neuer Funktionen dabei zu unterstützen, einen Mehrwert zu generieren.
Das Ergebnis ist das Lumawise-Endurance-S-Modul, eine kompakte Anschlusslösung für die Straßen- und Außenbeleuchtung mit LED-Lichtquellen. Dieses System bietet Flexibilität beim Design der Leuchten und der Architektur der Straßenbeleuchtung. Ein entscheidender Vorteil ist seine Erweiterbarkeit im Feld, wodurch bereits vorhandene Leuchten einfach und schnell modernisiert werden können.
Heute sind Straßenlaternen sozusagen totes Kapital. In den kommenden Jahren werden die Masten von Straßenlaternen jedoch nicht mehr nur die Träger von Leuchten sein, sondern auch als Stromanschlüsse dienen und beispielsweise für das Laden von Elektrofahrzeugen oder den Betrieb von WLAN-Routern und Videokameras eingesetzt werden sowie zur Unterbringung von Sensoren.
Wozu kann die Lumawise-Endurance-S-Anschlussplattform verwendet werden? Sie bietet den Herstellern eine standardisierte mechanische Grundlage für den Aufbau von Elektronik, und in Kombination mit einer DALI-basierten Architektur ermöglicht sie es, eine endlose Liste angeschlossener Sensoren zu entwickeln. Zurzeit kommen noch eher klassische Sensoren wie Fotozellen auf den Markt und zentrale Managementsysteme, gefolgt von Bewegungserkennung. Aber warum hier aufhören? Es könnten etwa austauschbare Module für die Verkehrszählung, die Erkennung von Staus, die Überwachung der Luftverschmutzung und die Identifizierung von freien oder besetzten Parkplätzen entwickelt werden.
Trend zu zentralen Managementsystemen





