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    Fernwartung: Servicetechnikereinsätze um bis zu 60% reduzieren
    Foto: Foto: Homa Appliances / Unsplash
    Industrie 4.0 & IIoT

    Fernwartung: Servicetechnikereinsätze um bis zu 60% reduzieren

    Mit dem Remote Access Tool u-link stellt Weidmüller einen Service für den sicheren Fernzugriff zur Verfügung, der einfach und intuitiv zu bedienen ist.
    Veröffentlicht
    24. September 2020
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Industrie 4.0 & IIoT

    Eine reibungslose Produktion ist das Herzstück eines Unternehmens. Stoppt die Produktion beispielsweise durch einen Fehler, muss schnell reagiert werden. Doch was, wenn der Spezialist für die Anlage nicht vor Ort ist? Der Digitalisierung sei Dank lautet das Zauberwort in diesem Fall oft Fernwartung. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 60% der Fehlerfälle über Remote Access gelöst oder zumindest unterstützt werden können. Ein eingesparter Einsatz des Servicetechnikers kann Einsparungen von 1000 Euro und mehr bedeuten. Fernwartung ist aber nicht nur für die Bereiche Fehleranalyse und -behebung wichtig: Weitere Vorteile ergeben sich bei der Einrichtung und Wartung der Anlage, bis hin zu Optimierungsarbeiten. Der u-link Remote Access Service von Weidmüller bietet ein System, was leicht zu installieren, leicht zu konfigurieren und leicht zu administrieren ist – und garantiert zu jeder Zeit ein hohes Maß an Sicherheit.

    Kapazitäten von Spezialisten optimieren, Stillstandszeiten reduzieren – Remote Access im Aufschwung

    Bei der initialen Einrichtung, einer Störung oder der Optimierung von Anlagen müssen Servicemitarbeiter vor Ort anwesend sein, um ihr jeweiliges Fachgebiet abdecken zu können. Währenddessen können andere Projekte häufig nicht bedient werden. Die Verfügbarkeit der Spezialisten sowie die Reise zur Anlage im Bedarfsfall kosten Zeit und Geld. Die Folgen sind lange Stillstandzeiten, hohe Kosten und unzufriedene Kunden. Um den oben genannten Herausforderungen zu begegnen, setzen Unternehmen zunehmend auf Remote Access Anwendungen.

    Der Fernzugriff bietet die Möglichkeit, über eine Netzwerkverbindung aus der Ferne auf einen Computer oder ein Netzwerk zuzugreifen und das weltweit, über Ländergrenzen hinweg. Das ermöglicht Benutzern den Zugriff auf die Systeme, die sie benötigen, obwohl sie physisch keine direkte Verbindung herstellen können. Aufwendige Fahrten entfallen, Störungen können einfach und schnell behoben werden, was Stillstandzeiten verkürzt und Optimierungen von Anlagen können mit Leichtigkeit durchgeführt werden.

    Darauf kommt es an

    Neben den hohen Sicherheitsstandards sind auch die Usability und Flexibilität des Remote Access Systems wichtig. Die Konfiguration sollte einfach und selbständig durchgeführt werden können. Im Optimalfall bietet das System eine übersichtliche Darstellung über die Anlagen im Feld und der Verbindungsaufbau ist mit einem Mausklick erledigt. Die Fernzugriffsgeräte werden simpel über die Eingabe eines Codes angebunden. u-link punktet dabei mit einfacher Bedienung, denn die Verwaltung des gesamten Systems ist äußerst übersichtlich gestaltet und kann vom Nutzer selbst vorgenommen werden und das ganz ohne vertieftes IT-Know-how.

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    Besonders wichtig beim Einsatz von Fernwartungslösungen ist das effiziente Arbeiten mit dem System: Verbindungen sollten schnell auf- und wieder abgebaut werden können. Außerdem muss der Wechsel zwischen verschiedenen Geräten zügig verlaufen, um nur zwei Kriterien zu nennen.

    Besonderen Augenmerk verdient die Sicherheit des Systems, da der Fernzugriff immer eine Schnittstelle nach Außen bildet. Der Account sollte über ausreichende Sicherheitsfeatures, wie eine 2-Faktor Authentifizierung, sowie Brute-Force Schutz und Passwort-Richtlinie verfügen. Geräte sollten sich über Zertifikate mit ausreichender Schlüssellänge, z.B. X.509 Zertifikate mit 2048 Bit Schlüssellänge authentifizieren und Kommunikation sollte nur ausgehend erfolgen über bekannte Ports, wie 443. Je nach Anforderungen der Nutzer spielen weitere Features des Fernwartungssystems eine besondere Rolle, wie beispielsweise ein detailliertes Benutzermanagement mit Organisationsverwaltung, Firmwaremanagement oder zusätzliche Zugriffsbeschränkungen.

    Die Meinung, dass es unsicher ist ein Fernzugriffssystem in der Cloud zu betreiben ist mittlerweile veraltet und die Vorzüge klar erkennbar. So muss kein Server gekauft und gewartet werden, es wird keine öffentliche und von außen zugängliche IP-Adresse benötigt, die Systeme sind hoch verfügbar und redundant ausgelegt. Sicherheits- und Funktionspatches werden automatisch übernommen und die Konfiguration ist deutlich einfacher.

    Der vereinfachte und sichere Service mit u-link

    Mit dem Remote Access Tool u-link stellt Weidmüller einen Service für den sicheren Fernzugriff zur Verfügung, der besonders einfach und intuitiv zu bedienen ist. u-link gestattet ein effizientes Management von Fertigungsanlagen ebenso wie der User. Die intuitiv bedienbare Oberfläche von u-link lässt sich anlagenbezogen einfach konfigurieren und gemäß den eigenen Strukturen schnell zuschneiden. Besonderes Augenmerk legt Weidmüller auf die Sicherheitsstandards, die entsprechend den Empfehlungen des „Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik“ ausgelegt sind. Nicht selten lagern Anbieter von Fernwartungslösungen ihre Cloud-Speicher in Länder aus, deren Datenschutzgesetze nicht dem deutschen Standard entsprechen. Alle Server hingegen, auf die u-link zugreift, stehen in Westeuropa und erfüllen sämtliche relevanten Sicherheitsstandards. Durch das u-link Konzept bekommt jeder Kunde eine eigene u-link Instanz, das schließt einen Zugriff von Dritten auf die Anlage aus. Zudem ist Weidmüller zur Zeit der einzige Anbieter, der eine sichere VPN-Verbindung nach China herstellen kann.

    Das Remote Maintenance Tool u-link ist Teil des umfassenden zukunftsorientierten und aufeinander abgestimmten IoT-fähigen Portfolio von Weidmüller. Hiermit gelingt der einfache Weg ins Industrial IoT – „from data to value. Egal ob Greenfield oder Brownfield bietet Weidmüller als Enabler Lösungen für die Datenerfassung, die Datenvorverarbeitung, die Datenkommunikation und auch die Datenanalyse.

    Eins ist dabei klar: das Industrial IoT ist kein Selbstzweck. Die Mehrwerte erschließen sich im konkreten Anwendungsfall: Sei es bei der Erhöhung von Energieeffizienz oder bei der Verbesserung der Planbarkeit von Servicetechnikereinsätzen. Weidmüller gestaltet gemeinsam mit und für den Anwender das Industrial IoT: Einfach und effizient.

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