Antonia Ebenburger-Lanzinger, Marketing- und PR-Managerin bei der Framos GmbH in Taufkirchen
1. Sensormodule und Adapter 2. Vision-Technologie in autonomen Robotern 3. Schnell und günstig zum ersten Prototyp
Mit Bildsensormodulen kann visuelle Sensorik einfach und kundenspezifisch in Maschinen und Geräte integriert werden, die damit quasi Augen bekommen und sehen lernen. Entwickler von Robotern, Drohnen, IoT, Endgeräten und Überwachungsanwendungen können von den kleinen Vision-Elementen profitieren, wenn die Module etwa die Time-to-Market verkürzen oder die Ressourcen vom Prototyping über das Testing bis hin zur Serienproduktion optimieren. Framos hat deshalb eine Produktreihe von untereinander austauschbaren Sensormodulen und Adaptern auf den Markt gebracht, um die Entwicklung von Produkten im Embedded-Vision-Umfeld zu erleichtern und zu beschleunigen.
Für Sensormodule werden am Markt verfügbare Sensoren auf einer Leiterplatte mit den notwendigen Schaltkreisen sowie einem standardisierten Stecker platziert. So kann der Sensor schnell in Betrieb genommen und direkt in der Zielumgebung evaluiert werden. In vielen Fällen sind die Module bereits mit einer Objektivfassung und einem verstellbaren Objektiv ausgestattet. Damit eröffnet sich beispielsweise auch gerade im Consumer-Bereich die Möglichkeit, existierende Lösungen vergleichsweise einfach durch Bildverarbeitungstechnologien zu erweitern und damit neu zu erfinden. Mit einem geringen Platzbedarf ermöglichen Sensormodule die Rohdatenerfassung und sie sind aufgrund ihrer nativen MIPI-CSI2-Schnittstelle direkt mit Mikroprozessoren, ISPs, GPUs und AI Engines einer großen Bandbreite integrierter Prozessorsystemen (SoCs) wie Nvidia Jetson, NXP i.MX oder Qualcomm Snapdragon kompatibel.
Sensormodule und Adapter
Der Imaging- und Vision-Experte hat diesen modularen Ansatz nun professionalisiert: Neben einsatzfertigen Sensormodulen bietet die Framos-Embedded-Vision-Produktreihe standardisierte Steckverbinder vom Sensormodul bis hin zu einer Vielzahl an Processing-Boards. Mit diesen passenden Konnektoren können Prozessorkarten einfach konfiguriert werden, um praktisch jedes Sensormodul zu unterstützen. André Brela, Produktmanager bei Framos, dazu: „Unsere Modulreihe basiert auf einer sehr flexiblen Plattform, die die Fähigkeiten und Funktionalitäten bietet, um nicht nur den Sensor, sondern auch seine Leistung auf verschiedenen Processing-Boards zu bewerten. Auch wenn ein Kunde mitten im Projekt den Prozessor wechseln muss, wirkt sich dies nur in einem zusätzlichen Adapter aus. Zeitraubendes Prototyping, um neue oder alternative Sensoren mit einer oder mehreren Plattformen zu testen, entfällt.“ Demnach bieten diese Produkte die Werkzeuge, die Vision-Entwickler und Ingenieure benötigen, um schnell zu einem funktionierenden Proof of Concept zu gelangen und mit den bereitgestellten Schaltplänen und Board-Designs ihr Endprodukt zu entwickeln.





