Dipl. Ing. Norbert Matthes, Technical Sales Manager, Contrinex
Smarte Induktivsensoren vermessen etwa in der Pneumatik die Kolbenverschiebung und -geschwindigkeit der Zylinder, sorgen bei Lineartischen für eine hochpräzise Positionierung, ermöglichen in modernen CNC-Bearbeitungszentren unterschiedliche Material-, Werkstück- und Schnittgeschwindigkeiten oder identifizieren in Industrieanlagen zuverlässig metallische Werkstoffe.
Da es bei diesen Anwendungen oft sehr rau zugeht, hat der Schweizer Sensorspezialist Contrinex seine smarten induktiven Ganzmetallsensoren mit einem Gehäuse aus Volledelstahl ausgestattet. Das Gehäuse ist mit oder ohne Gewinde erhältlich und kann in der Form individuellen Wünschen angepasst werden.
Die induktiven smarten Ganzmetallsensoren von Contrinex erfassen Objekte aus Stahl, Aluminium und Buntmetall effektiv ohne dabei den Schaltabstand zu verringern. Dank der integrierten Mehrkanalüberwachungsschaltkreise kann der Anwender zudem individuelle Ausgangsschaltpunkte definieren (Wire teach). Die IO-Link-Schnittstelle sorgt für eine einfache Integration in das jeweilige Steuerungssystem.
Predictive-Maintenance-Anwendungen profitieren
Im IO-Link-Modus unterstützen die induktiven smarten Ganzmetallsensoren darüber hinaus die vorausschauende Instandhaltung. Durch die einfache Aktivierung eines IO-Link-Parameters können aus dem jeweiligen Register verschiedene Arten von Daten für die Anzeige und Live-Überwachung ausgegeben werden. Darüber hinaus lassen sich bis zu 3 Systemalarme auch auf verschiedene Schwellenwerte einstellen.
Die smarten Sensoren geben zudem binäre Ausgangssignale auch während des Betriebs im IO-Link-Modus direkt an die Steuerung ab, so dass Maßnahmen nahezu ohne Zeitverlust eingeleitet werden können. Da ihre Datenstruktur mit dem IO-Link Common Profile für digitale Messsensoren (DMS) kompatibel ist, bieten die smarten Sensoren die Flexibilität einer standardisierten Datenabbildung, -übertragung und -verarbeitung – und zwar unabhängig von Hersteller und Sensortyp.
Signalaufbereitung mit bewährter ASIC-Technologie
Die Signalaufbereitung der robusten smarten Sensoren erfolgt auf einem hochkomplexen applikationsspezifischen Chip (ASIC) aus eigener Entwicklung. Außerdem verfügen die Volledelstahl-Sensoren über eine IO-Link-Schnittstelle, die benutzerkonfigurierbare Ausgänge ermöglicht und sie damit geeignet zum Einsatz für Smart-Factory-Aufgaben macht. Denn IO-Link ermöglicht neben der kontinuierlichen Überwachung der Prozessdaten unter anderem auch das ständige Monitoring des Sensorstatus, die Empfindlichkeitseinstellung und die Überprüfung der Sensor-ID, die einer Installation am falschen Ort vorbeugt.





