Dipl.- Ing. (FH) Heiko Seitz, Technischer Redakteur, IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm
1. Eine komplette Maschine-Learning-Lösung 2. Überwachtes Lernen 3. Konzipiert als Embedded-Vision-Hybrid-System 4. Unterschiede zur klassischen Bildverarbeitung 5. Neue Herausforderungen
Computer Vision und Bildverarbeitung sind zu unabdingbaren Werkzeugen in unterschiedlichen Bereichen geworden. Die bildverarbeitenden Systeme bekommen es mehr und mehr mit stetig wachsender Produkt- und Variantenvielfalt und organischen Objekten wie Obst, Gemüse oder Pflanzen zu tun. Konventionelle Ansätze mit regelbasierter Bildverarbeitung stoßen jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn die zu analysierenden Bilddaten zu häufig variieren und die Unterschiede nicht oder nur schwierig durch Algorithmen abzubilden sind. Eine robuste Automatisierung ist in solchen Fällen durch ein unflexibles Regelwerk nicht realisierbar. Auch wenn es sich dabei um eine für Menschen vermeintlich einfach zu lösende Aufgabe handelt.
Einfacher Einstieg in die KI-basierte Bildverarbeitung mit IDS
Die Fähigkeit, flexibel und selbstständig zu entscheiden, ist durch maschinelles Lernen heute auch auf Bildverarbeitungssysteme übertragbar. Mithilfe neuronaler Netze und Deep-Learning-Algorithmen können wir einem Computer beibringen, Objekte zu sehen, wieder zu erkennen und aus dem Gelernten Schlussfolgerungen zu ziehen. Wie ein Mensch lernt und entscheidet eine solche „intelligente Automatisierung“ anhand von Erfahrungswerten.
Eine komplette Maschine-Learning-Lösung
IDS möchte Anwender schon bei den ersten Schritten mit der neuen Technologie unterstützen und den Soforteinstieg in die KI-basierte Bildverarbeitung ermöglichen. Dafür kombiniert IDS eine Inferenzkamera-Komplettlösung mit Deep-Learning-Erfahrung sowie Kameratechnik: Mit IDS NXT Ocean ebnet das Unternehmen die Einstiegshürde und stellt einfach nutzbare Werkzeuge bereit, mit denen ohne viel Vorwissen Inferenzaufgaben in wenigen Minuten erstellt und sofort auf einer Kamera ausgeführt werden können. Das Konzept basiert auf drei wichtigen Komponenten: Einer einfach bedienbaren Trainingssoftware für neuronale Netze sowie einer intelligenten Kameraplattform inklusive eines KI-Beschleunigers, der die neuronalen Netze hardwareseitig ausführt.
Alle Komponenten wurden von IDS selbst entwickelt und optimal aufeinander abgestimmt. Das macht es für den Anwender besonders einfach und das Gesamtsystem sehr leistungsfähig. Die cloud-basierte Trainigssoftware IDS NXT Lighthouse führt zudem Schritt für Schritt durch die Datenvorbereitung bis zum Training der künstlichen Intelligenz in Form eines neuronalen Netzes. Der Anwender kommt dabei niemals in Kontakt mit irgendwelchen Basiswerkzeugen oder muss sich mit der Installation von Entwicklungsumgebungen auseinandersetzen. Als Webanwendung ist IDS NXT Lighthouse sofort einsatzbereit. Dem Anwender stehen für all seine Projekte genügend Speicherplatz und ausreichend Trainings-Performance in einem einfach bedienbaren Workflow zur Verfügung. Dafür sorgt eine Rechenzentrums- und Netzwerkarchitektur von deutschen Servern der Amazon Web Services (AWS), die speziell eingerichtet wurde, um höchste Anforderungen an Datenschutz und -Sicherheit zu erfüllen.





