In explosionsgefährdeten Bereichen (Ex-Zonen) können elektrostatische Entladungen bewegter Kunststoffkomponenten Zündquellen darstellen. igus adressiert dieses Problem mit additiv gefertigten Bauteilen aus ESD-fähigen Hochleistungskunststoffen. Die Materialien weisen definierte Oberflächenwiderstände auf, die eine kontrollierte Ableitung statischer Aufladung gewährleisten – eine Grundvoraussetzung für die ATEX-Zertifizierung entsprechender Maschinen und Anlagen.
Der 3D-Druck ermöglicht dabei die wirtschaftliche Herstellung von Sondergeometrien, die im Spritzguss erst ab höheren Stückzahlen rentabel wären. Anwender aus Branchen wie Chemie, Öl und Gas oder der Lebensmittelverarbeitung können so individuell angepasste Führungs-, Gleit- und Kabelführungselemente beziehen, die den einschlägigen EU-Richtlinien für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen entsprechen.
Die Kombination aus ESD-Eigenschaften und additiver Fertigung schließt eine Lücke bei der Ersatzteil- und Sonderteilversorgung für Ex-Bereiche, wo Standardkomponenten aus herkömmlichen Kunststoffen nicht eingesetzt werden dürfen.
Quelle: igus Blog – https://blog.igus.de/atex-zertifizierung-fuer-maschinen-im-ex-bereich-mit-3d-druck-esd-sonderteilen/





