Moderne Batteriefabriken – etwa für E-Autos oder Solarenergiespeicher – betreiben ihre Fertigungsanlagen in Trockenreinräumen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter einem Prozent. Unter diesen Bedingungen verändern sich Reibungsverhältnisse in beweglichen Komponenten erheblich, was Verschleiß und Partikelemissionen begünstigt. Genau hier setzen die igus-Energieketten e-skin flat ESD und e-skin soft ESD an: Sie bestehen aus tribologisch optimiertem Hochleistungskunststoff, der auch bei schnellen Bewegungen in extremer Trockenheit nahezu partikelfrei bleibt.
Das Fraunhofer IPA hat beide Produkte nun in einer eigens entwickelten Trockenreinraum-Prüfumgebung nach ISO Klasse 1 zertifiziert – der höchsten erreichbaren Reinheitsstufe. Für Anlagenbauer und Betreiber in der Batteriezellproduktion bedeutet das messbare Planungssicherheit: Die Zertifizierung belegt die Eignung der Leitungsführungssysteme für hochreine Fertigungsumgebungen und senkt das Risiko von Zellkontaminationen in der Assemblierung.
Der Schritt ist marktstrategisch relevant: Der globale Ausbau der Batteriefertigung erhöht die Nachfrage nach reinraumtauglichen Automatisierungskomponenten erheblich. igus positioniert sich mit der ISO-Klasse-1-Zertifizierung frühzeitig in einem Segment, in dem regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards weiter steigen dürften.
Quelle: igus Presse – https://presse.igus.de/neue-massstaebe-fuer-trockenreinraeume-erste-energieketten-mit-zertifizierung-nach-iso-klasse-1/





