Flexiblere, intelligentere Maschinen bedeuten mehr Komplexität – und damit auch höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Steuerung. Dem trägt Lenze SE mit seinen neuen Cabinet Controllern Rechnung. Die neue Controller-Generation reizt die Grenzen des technisch Machbaren aus.
Inhaltsverzeichnis
1. Oberklasse-Prozessor als Basis 2. PC und SPS kombiniert 3. It meets OT 4. Fazit
Mit der c500-Serie stößt Lenze in eine neue Leistungsklasse für Steuerungen vor. Als Ergänzung zu den aktuellen Modellen c300 und 3200 C nutzen die Anwender nun auch in extrem komplexen Projekten die bewährten Motion-Control-Technologien von Lenze. Sie treten damit in Konkurrenz zu Lösungen, für die bisher nur Industrie-PCs infrage kamen.
Der Anspruch, den der Spezialist für die Maschinenautomatisierung damit verknüpft, ist hoch: OEMs sollen sich bei komplexen Aufgaben keine Gedanken mehr darüber machen müssen, ob die Steuerung genügend Rechenpower liefern kann. Die c500-Serie bietet Rechenpower satt.
Oberklasse-Prozessor als Basis
Das Herz der c500-Serie liefert Intel mit der derzeit stärksten verfügbaren CPU für hochkompakte Bauformen. Mit diesen Prozessoren definiert Lenze die Performance-Grenze für Steuerungen nach oben neu. Somit bewältigt die neue Controller-Serie die mit Industrie 4.0 schnell ansteigenden Anforderungen für allgemeine Steuerungsaufgaben und Motion-Anwendungen problemlos.
Für OEMs ergeben sich daraus verschiedene Vorteile. So müssen sie komplexere Projekte, für die es bislang keine ausreichend leistungsstarken Steuerungen gab, nicht mehr zwingend mit einem Industrie-PC versehen, der mehr Aufwand für Programmierung und Connectivity bedeutet. Stattdessen setzt der Maschinenbauer sein Know-how in der für ihn gewohnten Umgebung ein und greift zusätzlich auf die intelligenten Standard-Software-Bausteine der Lenze FAST Application Software Toolbox zurück. Bereits existierende Programme beziehungsweise Programm-Module nach IEC 61131-3 verwendet der Anwender weiter.
Als Beispiel gilt hier die Entwicklung von Druckmaschinen: Sie stellen höchste Ansprüche an das Timing, wenn es um die Synchronisation zahlreicher Achsen geht, und verlangen darüber hinaus höchste Präzision. Für die neue Controller-Generation ist dies kein Problem – sie liefert stets genügend Performance, auch für bereits laufende Anwendungen, die im Rahmen von Industrie 4.0 weiter wachsen und zusätzliche Rechenpower benötigen.





