1. Maschinen und Sicherheit aus dem Baukasten
2. Einfache Lagerhaltung, Montage und Anbindung
3. Flexibilisierung als Kernelement von Industrie 4.0
4. Datenintegration auch auf der Sicherheitsebene
Zu den aktuellen Trends im Maschinenbau gehört die immer höhere Leistungsdichte. Auf der Ebene der Maschinensicherheit bedeutet das: Die Sicherheitsschaltgeräte werden kompakter, damit sie sich auch in beengten Umgebungskonstruktionen optimal montieren lassen. Für diese Anforderungen stehen im Programm der Schmersal-Gruppe unter anderem miniaturisierte Sicherheitssensoren wie die Baureihe RSS 260 zur Verfügung. Sie kombinieren eine kompakte Bauform mit einem großen Schaltabstand sowie einer RFID-basierten Sicherheitssensorik. Diese erlaubt eine individuelle Codierung der Betätiger, die ganz einfach im Anlernverfahren erfolgt. Zu den weiteren Eigenschaften gehört die Möglichkeit, mehrere Sicherheitssensoren einfach per Reihenschaltung zu verbinden und über einen einzigen Sicherheitsbaustein auszuwerten, ohne dass das Sicherheitsniveau und die Diagnosefähigkeit beeinträchtigt werden.
Ebenfalls ein Beispiel für die Miniaturisierung sind die Sicherheitslichtschranken der Baureihe SLB 240 / 440 / 440-H aus dem Programm der sicherheitsgerichteten Optoelektronik. Trotz Abmessungen von nur 28 x 32 x 72 mm (SLB 240 / 440 mit Kabelanschluss) ist bei ihnen die Auswerteeinheit integriert. Sie können somit als kompakte Stand-alone-Geräte zur berührungslosen Zugangsabsicherung eingesetzt werden und bieten dabei hohen Komfort: Eine visuelle Einrichthilfe, die im laufenden Sicherheitsbetrieb die Signalgüte anzeigt, erleichtert die Montage. Und aufgrund einer vierfachen Kodierung können bei Verwendung mehrerer Lichtschranken an einer Applikation bis zu vier Sensorpaare in einer Richtung betrieben werden, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen.
Maschinen und Sicherheit aus dem Baukasten
Viele Hersteller haben ihre Maschinen bereits modularisiert oder arbeiten an modularisierten Maschinenkonzepten. Der Vorteil besteht dabei in der vereinfachten Anpassung an die individuellen Anforderungen der Anwender, da Hersteller baugrößen- oder sogar baureihenübergreifende Module verwenden können. Dies vereinfacht die Montage und im besten Fall können sie sogar Maschinen, die beim Anwender seit Jahren in Betrieb sind, an veränderte Anforderungen anpassen. Dieses Konzept hat – wenn es konsequent umgesetzt wird – tiefgreifende Auswirkungen auf die Maschinensicherheit. Hier kommen am besten Sicherheitssysteme zur Anwendung, die ebenfalls modular aufgebaut sind sowie den geänderten Anforderungen entsprechend konfiguriert werden können – zwei zentrale Eigenschaften der Sicherheitssteuerung Protect PSC 1. Sie bietet die Möglichkeit, individuelle Schutzsysteme zu programmieren. Zudem ist zwischen verschiedenen PSC-Steuerungen eine sichere Querkommunikation über Ethernet SDDC (Safety Device-to-Device Communication) möglich. Dies vereinfacht den Aufbau komplexer, mehrteiliger Anlagen mit vernetzten Sicherheitssubsystemen.





