1. Auf Branchenanforderungen anpassbare Messsysteme 2. Messysteme sind integrierbar 3. Nachhaltiger Wertschöpfungsbeitrag 4. Optische Messtechnik
Bestimmte Messobjekte verlangen aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit eine gesamtheitliche Oberflächenanalyse. Die Kombination von konfokaler Messung und Fokusvariationsmessung ermöglicht eine Erfassung in ihrer Gesamtheit, sowohl hinsichtlich Mikrogeometrie, Rauheit und Isotropie, als auch rückführbar auf die gängigen Tastschnittnormen DIN EN ISO 4287 und 13565. So lassen sich beispielsweise auch schwierig zu messende Oberflächenkombinationen, wie diese bei Kontaktierungen eines USB-Sticks auftreten, artefaktfrei messen. Dessen Kontaktierungen (meist Gold) sind in Isolationsmaterial (Kunststoff) eingebettet und stellen herkömmliche Messgeräte aufgrund der unterschiedlichen Materialien auf die Probe. Mit der patentierten konfokalen Messtechnik von Confovis (Structured Illumination Microscopy) lässt sich diese schwierige Werkstoff- und Oberflächenkombination – ohne den Einsatz von Filtern – in Bezug auf Mikrogeometrie und Rauheit erfassen. Auch können extrem harte Schichten, wie DLC und amorphe Kohlenstoffschichten, in jedem Prozessschritt erfasst werden. Da diese Oberflächen meist zufällig verteilte Strukturelemente aufweisen, ergibt sich durch den Einsatz von konfokaler Messtechnik eine bessere Kennwertstabilität als bei taktilen Messgeräten.
Auf Branchenanforderungen anpassbare Messsysteme
Ausgehend von verschiedenen Branchenanforderungen bietet Confovis industrielle Messtechnik zur Messung und Auswertung von Oberflächen und Mikrostrukturen. Durch den modularen Aufbau der Messsysteme ist eine Anpassung an die entsprechenden Industrien (wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Präzisionswerkzeugbau, Metallurgie, Halbleiter oder Medizintechnik) flexibel möglich. Mit dem Messsystem Lead Inspect können beispielsweise in einem Messablauf Makrodrall (rückführbar auf die Daimler-Norm MBN 31007–07) und Mikrodrall (mit einem vom Institut für Maschinenelemente (IMA) entwickelten Verfahren) gemessen werden. Dies ermöglicht eine Bewertung der Oberflächen auf ihre Eignung als Dichtfläche sowie eine Optimierung und Überwachung der Produktion. Das Oberflächen- und Drallmesssystem scannt die Mantelfläche einer Welle entsprechend der aktuellen Fassung der Daimler-Norm MBN 31007–7 von 2009. Mithilfe einer präzisen Rotationsachse werden 72 Linien-Scans aufgenommen. Zudem kann das System Rauheitsmessungen gemäß DIN EN ISO 4287, DIN EN ISO 13565 und ISO 25178, wie auch die dominante Welligkeit gemäß VDA 2007 auswerten. Es ermöglicht kurze Messzeiten bei Korrelation zu den Ergebnissen taktiler Systeme und eine Auswertung des Mikrodralls nach Daimler-Norm. Das Messsystem Tool Inspect erfasst hingegen funktionstragende Oberflächen, die mit konfokaler Messtechnik bis in den einstelligen Nanometerbereich rückführbar auf die Normen DIN EN ISO 4287/4288, DIN EN ISO 13565 und DIN EN ISO 25178 sind. Mittels Fokusvariation können zusätzlich Geometrien mit steilen Flanken (z.B. an Zerspanungswerkzeugen) gemessen werden. Das System kann auf unterschiedlichen Gerätegrößen verwendet werden. So können auch Proben bis zu 700 mm Länge und 300 mm Höhe auf den robusten Maschinenkörpern aufgenommen werden. Der durch „Teach-in“ intuitiv anzulernende Messplan ermöglicht es komplexe Messaufgabe ohne Programmierkenntnisse zu automatisieren. So können auch Werker ohne Messtechnik-Vorkenntnisse zuverlässig wiederkehrende Messaufgaben ausführen.





