1. IO-Key wird an Stromnetz angeschlossen 2. Komplettlösung für individuelle Anwendungen 3. Einstiegspaket oder Enterprise-Lösung 4. Wirtschaftliche Cloud-Lösung 5. Datenübertragung in festem Intervall 6. Alarme per E-Mail oder SMS
Viele Maschinen- und Anlagenbauer stehen aktuell vor der Aufgabe, im Sinne von Industrie 4.0 ausgewählte Daten ihrer Anlagen zu erfassen und auszuwerten. Ziel ist es, weitere Erkenntnisse über die Produktionsprozesse zu gewinnen und den Betrieb der Anlagen zu optimieren. Der Einstieg in die komplexe Technik ist jedoch recht aufwendig. Mit Hilfe einfacher und praktikabler Lösungen kann er jedoch beschleunigt werden. Der IO-Key, den Autosen auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt hat, soll den Einstieg erleichtern und IO-Link-fähige Sensoren zu geringen Kosten mit der Cloud verbinden.
Die Inbetriebnahme des IO-Key ist deshalb denkbar einfach gestaltet. Ein Stromanschluss oder eine 24-V-Stromversorgung genügen, zusätzliche Hard- und Software ist nicht erforderlich. In nur drei Schritten haben Anwender die Möglichkeit, ihre Sensordaten uneingeschränkt online einzusehen und zu verwalten.
IO-Key wird an Stromnetz angeschlossen
Zunächst wird der IO-Key an das Stromnetz angeschlossen und mit IO-Link-fähigen Sensoren verbunden. Über das standardisierte IO-Link-Protokoll erkennt das Gateway die Sensoren automatisch – unabhängig vom Hersteller oder Gerätetyp. Derzeit sind die Daten von etwa 6000 IO-Link-Geräten von mehr als 200 Anbietern online verfügbar. Zum Betrieb von IO-Link-Devices wird die IO-Link Device Description (IODD) benötigt. Diese wird vom Hersteller des Sensors erzeugt und in einer zentralen Datenbank abgelegt. Die Cloud von Autosen ist an diese Datenbank angeschlossen, in der ein Großteil aller verfügbaren IODDs gespeichert ist. Im nächsten und letzten Schritt wird nach dem Einloggen in der Autosen.cloud ebenfalls automatisch ein kundenspezifisches Dashboard erzeugt. Dort werden die Sensordaten unmittelbar und übersichtlich visualisiert.
Dank der leistungsfähigen Cloud-Umgebung ab Werk lässt sich so ein IoT-Projekt in etwa 24 Stunden realisieren – von der Idee über die Bestellung des IO-Key sowie der gegebenenfalls benötigten Sensoren auf Autosen.com bis zum Online-Abruf der Daten in der Cloud.
Komplettlösung für individuelle Anwendungen
Die Bandbreite möglicher IO-Key-Anwendungen ist nahezu unbegrenzt, da die Sensordaten ohne einen Eingriff in die IT-Infrastruktur des Unternehmens und standortunabhängig über Funk (Narrowband-IoT) übertragen werden. In der im Komplettpaket enthaltenen Autosen.cloud-Nutzung kann der Anwender die Daten komfortabel überwachen und analysieren, sich bei Werteänderung per E-Mail und SMS benachrichtigen lassen und einfache Schalt- und Steuerungsaufgaben durchführen. Auch für die vorausschauende Anlagenwartung und die automatische Ausführung von Schaltbefehlen ist die Cloud die richtige Plattform. Der IO-Key ist damit ein Schlüssel für das Internet der Dinge.





