1. Qualitätskontrolle über CAD-Daten 2. Verbund aus Robotik und Oberflächeninspektion 3. Lückenlose und belastbare Inspektionsergebnisse 4. Kontinuierliche Produktionsoptimierung
Auch unter schwierigen Bedingungen erfasst der All-in-One-Sensor X-Gage3D von Isra Vision alle Objektformen innerhalb kurzer Zeit. Dafür sorgen vier hochauflösende Kameras sowie ein Hochleistungs-LED-Projektor. Mit der Multi-Stereo-Technologie wird dabei eine vollständige, besonders feine Punktewolke erstellt, indem mit sechs verschiedenen Kamerapaaren stereometrische Aufnahmen entstehen. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bleiben selbst reflektierende Bereiche scharf, da sie aus einem anderen Blickwinkel optimal bestimmt werden können. Auch bei „mixed material“ Inspektion – Bauteile mit unterschiedlichen Materialien und Farben – liefert das System zuverlässige Daten, was für bisherige Lösungen oft eine Herausforderung dargestellt hat.
Bei einem deutschen Automobilhersteller wird die neue Sensorvariante mit einer höheren Genauigkeit sowie einem verkleinerten Messabstand von 190 mm an vier Roboter-Messstationen in der Linie eingesetzt. Durch ein symmetrisches Messvolumen ist die Roboterpositionierung dabei sehr einfach, da der Sensor keine Vorzugsorientierung hat. Die optimierte Embedded Software misst dann alle üblichen Messmerkmale wie etwa Löcher, Bolzen oder Kanten. Die Auswertung aller Merkmalsmessungen erfolgt direkt auf dem Sensor, wobei ein absolut kalibrierter Roboter die Absolutgenauigkeit der Koordinaten sicherstellt und eine hohe Vergleichbarkeit mit KMG-Messungen erlaubt. Die Anbindung an das Datenbanksystem des Herstellers ermöglicht zudem eine vollautomatische Einrichtung des Sensors auf Basis bestehender Datengrundlagen sowie einen Abgleich der Ergebnisse.
Qualitätskontrolle über CAD-Daten
Liegt bereits ein CAD-Datensatz eines Bauteils vor, lassen sich Maßabweichungen mit einem CAD-Abgleich schnell ermitteln. Mit diesem Verfahren überprüft X-Gage3D alle Objektmerkmale gleichzeitig, was die Qualitätsprüfung deutlich beschleunigen kann. Im Fall einer Objektdigitalisierung erstellt der Sensor die CAD-Daten selbst. Das Ergebnis sind präzise digitale Abbilder, die die Bauteile detailliert und lückenlos darstellen und in allen gängigen Formaten zur Weiterverarbeitung verfügbar sind. So lassen sich selbst frei geformte Flächen präzise überprüfen und die ermittelten Ergebnisse eignen sich beispielsweise für die additive Fertigung mit einem 3D-Drucker oder Reverse Engineering. Auf Basis der besonders feinen Punktewolkentechnologie erreicht der Multi-Stereo-3D-Scanner dabei eine hohe Präzision: Der minimale Abstand zwischen den Datenpunkten sorgt für eine hohe Informationsdichte sowie eine exakte Abbildung der Objektoberfläche. Damit eignet er sich gleichermaßen für Anwendungen im Qualitätslabor wie für die Integration in eine automatisierte Linie. Dafür steht er auch, flexibel einsetzbar, in mehreren Formaten zur Verfügung.





