Ralf Hummel, Promotor für Industrielle Schalttechnik, Siemens Smart Infrastructure, Siemens AG
1. Verdrahtungsaufwand erheblich reduziert 2. 224 Motorstarter übersichtlich und instandhaltungsfreundlich implementiert 3. Motorstarter nicht nur deutlich kompakter sondern auch langlebiger 4. Bei Betriebs- und Serviceaufgaben nahezu unschlagbar 5. Sicherheitsregeln beim Schützwechsel 6. Hard- und Software vereinfachen das Engineering 7. Motorstarter erkennt Art der Störung 8. Motorstarter mit vielen Vorteilen als nachhaltige Modernisierungslösung
Dipl.-Ing. Thomas Mielke, Geschäftsführender Inhaber der Firma Dr. Günther Schaltanlagen GmbH in Hartha, berichtet: „Nach unserer Erfahrung sind einfach aufgebaute und schnell erfassbare Lösungen die Besten.“ Insofern besitzen bei ihm Systemdenken und moderne elektrotechnische Gesamtlösungen mit hoher Funktionsintegration einen bedeutenden Stellenwert. Das dokumentiert der Praktiker unter anderem in einem Schaltschrankprojekt für eine Anlage zur Annahme und Zwischenlagerung von Kartoffeln, wo er zum ersten Mal die Vorteile der Motorstarter Simatic ET 200SP von Siemens genutzt hat.
Zum Hintergrund: Für eine notwendige Produktionserweiterung investierte die Emsland Food GmbH im Werk Hagenow in die Vergrößerung ihrer Bevorratungskapazitäten für Kartoffeln auf eine Gesamtkapazität von circa 2.700 Tonnen. Unterschiedliche Pufferanlagen inklusive kilometerlange fördertechnische Zu- und Abführungsstrecken mussten von der beauftragten Schneider Fördertechnik GmbH in Villingendorf neu konstruiert und gebaut werden. Die Aufgabenstellung an die Elektrotechnik bestand für Dr. Günther Schaltanlagen darin, eine möglichst nachhaltige und betriebssichere Gesamtlösung zu entwickeln.
Mielke: „Deshalb entschieden wir uns für eine Motorstarterlösung, die perfekt zum dortigen Rund-um-die-Uhr-Betrieb, wie er in der F&B-Branche häufig üblich ist, passt.“ Der Sächsische Schaltschrankbauer, der auf Energieverteilung und Automatisierung spezialisiert ist, plant, konstruiert und baut komplette Schaltanlagen gemäß Kundenwunsch. Weil auch die Inbetriebnahme und der spätere After-Sales-Service in Hartha ein zentrales Qualitätsmerkmal darstellt, sind die Sachsen stets auf der Suche nach „noch besseren“ Lösungen. Der Firmenchef bestätigt: „Innovative Lösungen sind in vielerlei Hinsicht besser, was sich auch beim neuen Motorstarter ET 200SP bestätigt hat.“
Verdrahtungsaufwand erheblich reduziert
Im Endausbau lassen sich über die Förderstrecken maximal 180 Tonnen Kartoffeln pro Stunde einlagern. Das bedeutet, auch in der Planung und Umsetzung der Automatisierung muss ein Höchstmaß an Verfügbarkeit im Vordergrund stehen, um die angeschlossene Fabrik zur Kartoffelveredelung versorgen zu können. In jedem Feld befinden sich maximal 72 Antriebe; circa 85 Prozent dieser Antriebe werden über Direktstarter gestartet, der Rest über Wendestarter. Als Motorstarter kamen hier die Siemens-Geräte zum Einsatz, diese Motorstarter sitzen auf sogenannten Base Units, welche durch selbstaufbauende Potenzialschienen den Verdrahtungsaufwand auf eine einmalige Einspeisung reduzieren.





