Robuste Zeichenerkennung mit Deep OCR
Merlic 5.1 enthält nun ein Tool zur optischen Zeichenerkennung, das auf der Deep OCR-Technologie von Halcon basiert. Im Vergleich zu anderen Algorithmen kann dieser ganzheitlich Deep-Learning-basierte Ansatz Zeichen viel robuster lokalisieren, unabhängig von ihrer Ausrichtung, Schriftart und Polarität und erfordert deutlich weniger Parameter-Tuning. Die Erkennungsleistung wird durch die automatische Gruppierung von Zeichen noch weiter gesteigert. Dies ermöglicht die Erkennung ganzer Wörter und verringert so die Gefahr der Fehlinterpretation ähnlich aussehender Zeichen. Das Tool benötigt kein Deep-Learning-Add-on und ist daher bereits im Einstiegspaket der Version 5.1 S enthalten.
Darüber hinaus beinhaltet Merlic 5.1 das Artificial-Intelligence-Acceleration-Interface (AI²) Plug-in für das NVIDIA-Tensor-Real-Time-Software-Develpment-Kit und die Intel-Distribution des OpenVINO-Toolkit. Damit können Nutzer unterstützte KI-Beschleuniger-Hardware schnell und komfortabel einsetzen. Merlic-Tools, die Deep-Learning-Funktionen verwenden, erzielen so deutlich schnellere Inferenzzeiten, wenn sie mit kompatibler Hardware wie NVIDIA-GPUs oder Intel-Prozessoren einschließlich GPUs, CPUs und VPUs wie dem Intel-Movidius-Neural-Compute-Stick kombiniert werden. Durch die Erweiterung des Spektrums unterstützter Intel-Geräte genießen Kunden jetzt noch mehr Flexibilität bei der Auswahl ihrer Hardware. Durch die Unterstützung von AI² wird Merlic auch von zukünftigen Plug-ins profitieren, die neue Beschleuniger-Hardware integrieren.
Verbesserungen des Image Source Managers
Und schließlich wurde in Merlic 5.1 die Auswahl und Einstellung der richtigen Kameraparameter innerhalb des Image Source Managers (ISM) weiter vereinfacht. Bei der Einrichtung einer Kamera kann der gewünschte Parameter nun schneller und einfacher gefunden werden. Die Suche des Parameters erfolgt nun über die ISM GUI – analog zur Suchfunktion in der Tool-Bibliothek. Zudem ist es jetzt möglich, nach persistenten, in der Kamera gespeicherten Parametern zu filtern – auch bei ausgeschalteter Kamera. Darüber hinaus können im Merlic RTE Setup die Konfigurationen und Bildquellen nun umbenannt werden. Und nicht zuletzt wird jetzt der Verbindungsstatus von Kameras angezeigt, die dieses Feature unterstützen.





