Inhaltsverzeichnis
1. Industrieweite Herausforderungen gemeinsam angehen 2. Skalierung von Innovationen durch gemeinsame Datenmodelle und offene Technologiestandards 3. Arbeitsgruppen adressieren allgemeingültige Herausforderungen
Die Gründungsmitglieder Microsoft und die BMW Group heißen Anheuser-Busch InBev, Bosch und die ZF Friedrichshafen AG als neue Mitglieder im OMP Steering Committee willkommen. Dieses Komitee hat eine Reihe von Arbeitsgruppen bestätigt, die auf für die Branche wichtige Kernbereiche fokussieren, darunter IoT-Konnektivität, semantische Datenmodelle, eine IIoT-Referenzarchitektur und zentrale Services für ATS (Autonome Transportsysteme).
Industrieweite Herausforderungen gemeinsam angehen
Die Ausweitung der intelligenten Produktion führt zu Effizienz- und Produktivitätssteigerungen und bringt zugleich neue Herausforderungen mit sich. Innerhalb der Branche haben Legacy- und proprietäre Systeme zu Datensilos geführt, die betriebsweite Einblicke und eine Transformation erschweren. Als bekanntes Hindernis für die gesamte Industrie erfordert dies oft ein hohes Maß an Investitionen bei initial überschaubarem Mehrwert innerhalb einer einzelnen Organisation. Die OMP wurde konzipiert, genau hier anzusetzen. Hersteller und Zulieferer kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen für diese nicht-differenzierenden Probleme zu identifizieren und zu entwickeln. Die Plattform bringt dafür Experten aus dem gesamten Fertigungssektor zusammen – darunter diskrete und Prozessfertigung, Transport und Konsumgüter, Industrieanlagen und mehr.
„Unser Ziel ist es, skalierbare Innovationen in der Fertigung voranzutreiben, die Zeit bis zur Wertschöpfung zu verkürzen und die Produktionseffizienz zu steigern, indem wir auf der Grundlage eines Open-Community-Ansatzes gemeinsame Herausforderungen miteinander lösen“, sagte Jürgen Maidl, Leiter Logistik BMW Group Produktionsnetzwerk. „Die OMP hilft produzierenden Unternehmen dabei, das Potenzial ihrer Daten zu erschließen, industrielle Lösungen schneller und sicherer zu implementieren und vom Mitwirken der Industrie zu profitieren. Dabei werden gleichzeitig geistiges Eigentum und Wettbewerbsvorteile bewahrt, betriebliche Risiken gemindert und finanzielle Investitionen reduziert.“
Skalierung von Innovationen durch gemeinsame Datenmodelle und offene Technologiestandards
Die OMP agiert unter dem Dach der Joint Development Foundation (JDF). Die JDF ist Teil der Linux Foundation und bietet der OMP die Infrastruktur und den organisatorischen Rahmen zur Erstellung technischer Spezifikationen sowie zum Voranbringen offener Industriestandards. Die OMP unterstützt andere Allianzen, einschließlich der OPC Foundation und der Plattform Industrie 4.0, und nutzt bestehende Industriestandards, Open-Source-Referenzarchitekturen und gemeinsame Datenmodelle.





