Kevin Yang, Technical Support Engineer, Beckhoff China
1. Systemarchitektur und Steuerungsfunktionen 2. Offene Steuerungstechnik vereinfacht die Kommunikation 3. Fehlerbehebung auch remote möglich 4. Kompakte I/O-Module reduzieren Hardwarekosten 5. Schnelle Implementierung durch effizientes Engineering 6. Ausblick 7. Zu KSEC Intelligent
Auch ein Testzentrum hatten die Verantwortlichen von KSEC Intelligent, in China führender Anbieter von Logistiklösungen, vor Augen, als sie an die Einrichtung eines automatischen Test- und Hochregallagers gingen. Ziel war, die Effizienz der Logistikeinrichtungen weiter zu verbessern und die hohen Anforderungen einer intelligenten Fertigung zu erfüllen. In dem Lager- und Distributionszentrum sollten Komponenten und Teile für die spätere Montage im Werk gelagert und verteilt werden. Dabei waren das Informationsmanagement und der Materialfluss zu verbessern sowie ein Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungs-Stackersystem für die Warenein- und -auslagerung zu testen.
KSEC Intelligent hatte bereits bei verschiedenen Anlagen auf Technologie der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl, gesetzt. Nach einer umfassenden Evaluierung entschied man sich dann auch bei der neuen Anlage für Beckhoff als Hauptlieferant der Steuerungstechnik. Ziel war unter anderem, das Portfolio der eigenen Steuerungsprodukte zu erweitern, Hochsprachen für die Programmierung erproben zu können und das Leistungsvermögen der PC-basierten Steuerung voll auszuschöpfen.
Systemarchitektur und Steuerungsfunktionen
In der finalen Konfiguration befinden sich der Datenbank- und der Scheduling-Server auf der höchsten Ebene der Systemarchitektur. Sie sind für die Verwaltung der Produktionsdaten, die Interaktion mit dem MES/ERP-System sowie die Verteilung der geplanten Aufgaben verantwortlich. Die lokale SPS, die Stackereinheit und andere Systeme befinden sich auf der gleichen Steuerungsebene. Wägeeinheiten, Rollenbahnförderer, 2D-Code-Leser, optisches Inspektionssystem und Bedienterminal werden als Untersysteme von der SPS gesteuert.
Zu den Systemfunktionen gehören Ein-/Auslagerungssteuerung, Materialabfrage, Materialverwaltung usw. Bei der Einlagerung werden die Paletten (Kartons) mit Gabelstaplern zu den von der SPS gestarteten Rollenbahnen am Eingang zum Regallager befördert. Der 2D-Code mit den Produktinformationen auf der Palette wird ausgelesen und diese Informationen werden von der Steuerung kontinuierlich in den nächsten Abschnitt des Fördersystems weitergeleitet. Danach werden die Paletten von einem optischen Inspektionssystem auf Aussehen und Größe geprüft und größenabhängig auf verschiedene Rollenbahnen verteilt. Anschließend durchlaufen die Paletten den Bereich der Bodenwaagen. Größen- und Gewichtsdaten werden den Paletteninformationen hinzugefügt, und anhand dieser Informationen wählt das Dispositionssystem ein geeignetes Regal zur Einlagerung aus.





