Phoenix Contact erweitert sein PLCnext-Ökosystem um Virtual PLCnext Control, eine softwarebasierte SPS-Lösung, die auf Standard-Industrie-PCs oder virtualisierten Infrastrukturen lauffähig ist. Die Steuerungslogik wird dabei von der physischen Hardware entkoppelt, was den Betrieb auf bestehenden Serversystemen oder in Cloud-nahen Edge-Umgebungen ermöglicht.
Das Konzept folgt dem in der IT etablierten Software-defined-Ansatz und überträgt ihn auf die operative Technologie (OT): Skalierung, Updates und Deployment der Steuerungsapplikation erfolgen softwareseitig, ohne Hardware-Wechsel. Die Kompatibilität mit dem PLCnext-Ökosystem – inklusive PLCnext Engineer und dem offenen Linux-Betriebssystem – bleibt laut Phoenix Contact erhalten.
Für Automatisierungsplaner eröffnet dies Potenzial bei der Konsolidierung von Steuerungsarchitekturen sowie bei der Integration in IIoT- und Industrie-4.0-Infrastrukturen. Die Lösung adressiert insbesondere Anwendungen, bei denen Flexibilität in der Hardware-Wahl und zentrale Verwaltbarkeit von Steuerungssoftware gefordert sind.
Quelle: Phoenix Contact – https://www.pressebox.de/pressemitteilung/phoenix-contact-gmbh-co-kg/virtual-plcnext-control-bringt-software-defined-automation-in-die-industrielle-praxis/boxid/1312640





