Phoenix Contact hat seine Überspannungsschutzgeräte der Serien FLT-SPP und VAL-SPP nach der aktuellen Fassung der internationalen Norm IEC 61643 zertifizieren lassen. Die Prüfung erfolgte durch eine unabhängige Stelle. Nach Herstellerangaben übertreffen beide Gerätebaureihen die verschärften Sicherheitsanforderungen der überarbeiteten Norm.
Die IEC 61643 definiert die Anforderungen an Überspannungsschutzgeräte (Surge Protective Devices, SPD) für Niederspannungsanlagen. Die Norm legt unter anderem Prüfverfahren, Nennwerte und Sicherheitsklassen für den Schutz elektrischer Anlagen vor transienten Überspannungen und Blitzstromeinträgen fest. Eine Überarbeitung dieser Norm zieht in der Regel strengere Prüfbedingungen und höhere Anforderungen an Schutzpegel sowie thermische Stabilität nach sich.
Die Baureihe FLT-SPP ist für den Blitzstromeinsatz (Typ 1) ausgelegt und schützt Anlagen vor direkten Blitzeinwirkungen. Die VAL-SPP-Serie deckt den Überspannungsschutz der Typen 1 und 2 ab und kommt in der Verteilungsebene industrieller und infrastruktureller Installationen zum Einsatz. Beide Produktlinien richten sich an Planer und Errichter elektrischer Anlagen in Industrie, Infrastruktur und Gebäudetechnik.
Für Betreiber industrieller Anlagen ist die Normkonformität der eingesetzten SPD-Geräte ein zentrales Kriterium. Überspannungsereignisse können Steuerungs- und Automatisierungskomponenten, SPS-Systeme, Sensorik sowie Antriebstechnik beschädigen oder zerstören. Normgerecht zertifizierte Schutzgeräte sind zugleich Voraussetzung für die Einhaltung von Versicherungsanforderungen und den Nachweis einer sachgemäßen Anlagenplanung.
Die unabhängige Zertifizierung nach der überarbeiteten IEC 61643 dokumentiert, dass die geprüften Geräte die zum Prüfzeitpunkt geltenden normativen Mindestanforderungen nachweislich erfüllen. Phoenix Contact gibt an, dass FLT-SPP und VAL-SPP die Anforderungen übertreffen – Details zu den konkreten Prüfwerten und Zertifizierungsstellen sind der vollständigen Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen.
Phoenix Contact mit Stammsitz in Blomberg gehört zu den etablierten Anbietern von Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Das Produktportfolio umfasst neben Überspannungsschutzgeräten unter anderem Reihenklemmen, industrielle Kommunikationstechnik und Steuerungssysteme.
Quelle: Phoenix Contact – https://www.pressebox.de/pressemitteilung/phoenix-contact-gmbh-co-kg/neue-iec-61643-flt-spp-und-val-spp-bertreffen-die-verschrften-sicherheitsanforderungen/boxid/1309204





