BiSS-Protokolle setzen sich durch
„BiSS-Protokolle haben sich in der Welt der ‚Machine-to-Machine‘-Kommunikation stark durchgesetzt“, berichtet Paulus. „Angesichts dieser wachsenden Popularität ist es von entscheidender Bedeutung, dass Implementierungen der Technologie von verschiedenen Herstellern hohe Standards für Kompatibilität und Interoperabilität erfüllen.“ Paulus weiter: „Der Zertifizierungsprozess soll den Herstellern helfen, zu überprüfen, ob ihre Produkte diese Anforderungen erfüllen, und den Kunden gleichzeitig garantieren, dass die von ihnen gekauften Geräte nahtlos zusammenarbeiten.“
Effiziente Kommunikation ermöglichen
BiSS steht für ‚Bisynchronous Serial‘ und bietet mehrere Sätze von Kommunikationsprotokollen, darunter BiSS C für Echtzeitoperationen und BiSS Line für Einkabel-Implementierungen. Diese wurden entwickelt, um eine effiziente Kommunikation zwischen digitalen Geräten wie Servomotoren und Antrieben für industrielle Bewegungssteuerungssysteme zu ermöglichen. Sie sind nicht proprietär und basieren auf einem Open Source-Ansatz.
Kostenlose Lizenzen
Lizenzen können kostenlos beim BiSS-Verband bezogen werden. Der neue Zertifizierungsprozess soll Herstellern Flexibilität bei der Implementierung dieser Protokolle ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass sie hohe Standards für die Interoperabilität erfüllen. Die Zertifizierung umfasst Master-Einheiten (Steuerungen) und Slave-Einheiten (Servomotoren, Sensoren, Aktoren) in Steuerungssystemen. Die Verifizierungstests werden von Arteson durchgeführt, einem Unternehmen, das sich auf Systemintegration und -tests spezialisiert hat. Hersteller, deren Geräte die Zertifizierungstests bestehen, erhalten Zertifizierungsdokumente und die Erlaubnis, ein spezielles „BiSS Certified“-Logo zu verwenden. kf
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