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    Productronica 2021 fokussiert Trendthemen IoT und 5G
    Foto: Foto: Ant Rozetsky / Unsplash
    Industrie 4.0 & IIoT

    Productronica 2021 fokussiert Trendthemen IoT und 5G

    Welche Chancen sich dank IoT und 5G für die Elektronikfertiger eröffnen, erfahren Besucher der Productronica 2021 vom 16. bis 19.11.
    Veröffentlicht
    23. September 2021
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Industrie 4.0 & IIoT

    Welche Chancen sich dank IoT und 5G für die Elektronikfertigungsindustrie eröffnen, erfahren Besucher „live“ vom 16. bis 19. November auf der Productronica 2021 auf dem Gelände der Messe München.

    Allein der globale Markt für IoT in der Fertigung soll bis 2023 – Market Research Future zufolge – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 24% auf 751,3 Mrd. US-Dollar steigen. Grand View Research prognostiziert in dem Bereich weltweit ein Marktvolumen von 1.11 Bio. USDollar bis 2028. Gründe für den optimistischen Ausblick sehen die Analysten in der fortschreitenden Automatisierung, dem Predictive Maintenance und im Supply Chain Management.

    5G als Grundlage für den nächsten Schritt des IoT

    Durch den neuen Mobilfunkstandard 5G erlebt die Palette der Anwendungen nun eine deutliche Ausweitung. Und das nicht nur im industriellen Umfeld, sondern auch in den Bereichen Energie, Gesundheit, Wissenschaft und Consumer. Mit hoher Bandbreite und Übertragungsqualität sowie geringer Latenz stellt 5G in vielen Bereichen die technische Grundlage für den nächsten Entwicklungsschritt des IoT dar.

    Eine Basis allerdings, die nicht perfekt ist. Denn schon beginnen Forscher und Unternehmen den nächsten Mobilfunkstandard 6G vorzubereiten. Der scheint dann zu erfüllen, was eigentlich 5G schon versprochen hatte. So jedenfalls Ivan Ndip vom Fraunhofer Institut IZM in einem Interview. 6G soll die Leistungsfähigkeit des Mobilfunks in Sachen Spitzendurchsatz, Anwenderdatenrate, Zuverlässigkeit, Latenz sowie Energieeffizienz und Lokalisierungsgenauigkeit noch einmal deutlich steigern. So lässt die Nutzung von Terahertz-Frequenzen ab 100 GHz Datenraten bis zu 1 Tbit/s und Latenzen von ca. 100 μs zu – also das Fünfzigfache der Datenrate und ein Zehntel der Latenz von 5G. Und das bei einer gleichzeitig sehr viel höheren Verbindungsdichte (Geräte/Quadratkilometer). 5G unterstützt hier „nur“ bis zu einer Million vernetzter IoT-Geräte auf einer Fläche von einem Quadratkilometer. 6G peilt das Zehnfache an.

    Wissenschaftler des KIT und des Fraunhofer IAF arbeiten an 6G

    Halbleitermarkt profitiert von IoT und 5G

    Das schnelle Wachstum vernetzter IoT-Geräte verlangt dabei nicht nur immer mehr Halbleiter, sondern auch immer höherwertigere Halbleiterkomponenten. Und das über alle Industriesegmente und „IoT-Verwandten“ (IIoT, IoMT, AIoT, etc) hinweg. So erwartet IoT Analytics für den IoT-Halbleitermarkt eine Steigerung von 33 Mrd. (2020) auf 80 Mrd. US-Dollar bis 2025. Im Mittelpunkt stehen IoT-Mikrocontroller (MCUs) sowie Chipsets für IoT-Connectivity, IoT-AI und IoTSecurity.

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    Das größte Stück vom Kuchen entfällt allerdings auf IoT-Connectivity-Chipsets mit einem Anteil von 35 %. Cellular-IoT-Chipsets spielen hier mittlerweile eine Hauptrolle. IoT Analytics erwartet für dieses Segment ein CAGR von 37,5 % zwischen 2020 und 2025, angetrieben von 5G und „Low Power Wide Area“ (LPWA).

    Noch allerdings befindet sich der IoT-Halbleitermarkt den Analysten zufolge in den Kinderschuhen. Das soll sich aber in den nächsten Jahren ändern. So steigt der Anteil von IoT-spezifischen Halbleitern von 7 auf 12 % zwischen 2019 und 2025. Das Internet der Dinge beginnt sich also für die Halbleiterindustrie als treibende Kraft zu etablieren. Allerdings müssen die Chiphersteller dann auch zunehmend typische IoT-Forderungen wie Ultra-low Power, kleine Formfaktoren oder integrierte Sicherheit erfüllen.

    Aussteller zum Thema IoT, 5G und 6G auf der Productronica 2021

    Folgende Unternehmen stellen auf der Productronica 2021 zu den genannten Themenfeldern aus:

    Messe München GmbH Messegelände 81823 München, Deutschland Tel.: +49 89 949–20720 Fax: +49 89 949–20729 E-Mail: newsline@messe-muenchen.de www.messe-muenchen.de www.productronica.com

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