Roboterleitungen sind für dauerhaft hochdynamische Bewegungszyklen ausgelegt und erfüllen damit Anforderungen, die Standardleitungen schnell überfordern. igus thematisiert in einem aktuellen Blogbeitrag, dass der Einsatzbereich dieser Leitungsklasse weit über klassische Gelenkarm-Roboter hinausgeht.
Überall dort, wo Leitungen in Energieketten, Schleppketten oder anderen bewegten Führungssystemen eingesetzt werden – etwa in Portalanlagen, Linearachsen, Pick-and-Place-Einheiten oder Förderanlagen – stellen die mechanischen Belastungen ähnlich hohe Anforderungen an Torsions- und Biegefestigkeit wie im Roboterumfeld.
Für Anwender in der Automatisierungstechnik ist die Leitungsauswahl ein oft unterschätzter Kostenfaktor: Frühzeitige Leitungsausfälle in Hochzyklusanwendungen verursachen ungeplante Stillstandszeiten. Die Verwendung zertifizierter Roboterleitungen auch außerhalb klassischer Roboterarme kann die MTBF (Mean Time Between Failures) relevanter Subsysteme verlängern.
Quelle: igus Blog – https://blog.igus.de/roboterleitung-ohne-roboter/





