Sebastian Berblinger, Product Manager Registration Sensors, Global Business Center Presence Detection, Sick AG, Waldkirch
Inhaltsverzeichnis
1. Flexibel, plug-and-play-fähig, prozesssicher 2. Variante Prime: hohe Wiederholgenauigkeit und Smart-Task-Fähigkeit 3. Multifunktionalität in den Sensor integriert 4. Variante Core: fokussiert auf das Wesentliche
Der kompakte und bedienfreundliche Array-Sensor AS30 von Sick löst mit Funktionen für die Bahnkantensteuerung, Breiten- und Mittenmessung sowie Objektpositionierung eine Vielzahl anspruchsvoller Automatisierungsaufgaben – unter anderem in Verpackungsmaschinen. Die Kante selbst muss dabei gar nicht so klar und deutlich sein, denn der hochauflösende Array-Sensor erkennt auch kleinste Grauwert- und Kontrastunterschiede. Dies gilt selbst für opake oder transparente Materialien oder kleinste Objekte ab 2/10 mm Durchmesser. Mit zwei Schaltausgängen, einem Analogausgang und IO-Link ist die neue Produktfamilie sowohl in der Basisversion Core als auch der umfangreicher ausgestatteten Ausführung Prime auf die Integration in unterschiedlichste Automatisierungsumgebungen vorbereitet. Entsprechendes trifft auch auf die mechanische Maschinenintegration zu: kompakt in der Bauform, verfügbar für verschiedene Arbeitsabstände und Sichtfeldbreiten sowie unterstützt durch passendes Montagezubehör bietet der Array-Sensor ein hohes Maß an Einbauflexibilität – auch bei ungünstigen Platzverhältnissen.
Flexibel, plug-and-play-fähig, prozesssicher
Um den Leistungsanforderungen unterschiedlichster Applikationen technisch und wirtschaftlich effizient gerecht zu werden, bietet die Produktfamilie zwei Varianten – bezeichnet als Core und Prime. Beide Ausführungen ermöglichen die Wahl zwischen 25 mm Arbeitsabstand bei einem Sichtfeld von 30 mm oder 100 mm Arbeitsabstand mit 50 mm Sichtfeldbreite. Dies gewährleistet eine flexible, anwendungsgerechte Sensorauswahl. Für die zeitsparende und einfache Inbetriebnahme ist der AS30 als Plug-and-play-Sensor ohne weitere Einstellungen einsatzbereit. Ein zusätzliches Kanteneinlernverfahren erhöht seine Prozesssicherheit in Grenzbereichen. Seine Konfiguration kann vom Anwender aber auch über IO-Link und das Engineering-Tool Sopas des Herstellers angepasst werden. Der große Lichtfleck gewährleistet eine schnelle Ausrichtung des Sensors auf das Objekt – eine zeitaufwendige Feinjustage ist aufgrund der großen Messbereiche nicht erforderlich. Ebenfalls identisch bei den beiden Varianten sind zwei Schaltausgänge und der Analogausgang. Letzterer versorgt nicht nur die Maschinensteuerung mit den erforderlichen Regelungsinformationen im Format 4-20 mA, sondern meldet auch mit einem 3,5-mA- oder einem 20,5-mA-Signal, wenn und wo die Kante das Sichtfeld des Sensors verlässt.





