Viele der Berechnungen für Forschungsprojekte im Weltall werden nach wie vor auf der Erde durchgeführt, da die Rechenleistung vor Ort sehr limitiert ist. Das bringt Herausforderungen bei der Datenübertragung mit sich. Diese Vorgehensweise eignet sich für die Erkundung des Mondes oder in der Erdumlaufbahn, wo Astronauten nahezu in Echtzeit mit der Erde kommunizieren können. Sobald sie aber weiter entfernt sind und sich dem Mars nähern, werden die Kommunikationsverzögerungen immer eklatanter. Es kann bis zu 20 Minuten dauern, bis eine Kommunikation die Erde erreicht und weitere 20 Minuten bis eine Antwort bei den Astronauten ankommt. Eine derart lange Latenzzeit macht die Erkundung am Boden zur Herausforderung – und zur potenziellen Gefahr, wenn die Astronauten mit einem kritischen Szenario konfrontiert werden, dass sie nicht selbst lösen können. Eine Reise zum Mars erfordert deshalb extrem leistungsfähige Rechner an Bord der Raumfahrzeuge, die in der Lage sind, für längere Zeiträume fehlerfrei zu laufen. Dazu muss die Funktionsfähigkeit der Technologie im Weltraum verbessert werden. Durch das Senden eines Supercomputers ins Weltall unternimmt HPE den ersten Schritt in diese Richtung. In den weiteren Phasen des Experiments werden weitere Technologien und Rechensysteme, etwa Memory-Driven Computing, zur ISS gesandt. ik





