Thomas Mailänder, Sales Consultant Fachvertrieb SAP bei der T-Systems International GmbH
1. Industrielle Fertigung gerüstet für die Zukunft 2. Datenbank mit In-Memory-Technologie 3. Alte Maschinen nachrüsten und weiter nutzen 4. Sensoren liefern Produktionsdaten 5. Machbarkeit durchspielen, Vorteile kennenlernen
SAP und ein Hersteller von Bio-Honig zeigen, wie industrielle Produktion 4.0 aussehen kann: Weil die Nachfrage nach natürlichen Zuckeralternativen rasant steigt und das alte Warenwirtschaftssystem hier nicht mehr mitkam, kommt jetzt die ERP-Suite SAP S/4Hana zum Einsatz. Von welchen Imkern stammt der Honig? Wer hat wann wie geliefert? Wo wurden welche Zutaten gemischt? Jetzt ist jede einzelne Produktcharge und ihr gesamter Herstellungsprozess zuverlässig nachverfolgbar: Alle Informationen und Qualitätsanalysen überblickt der Honig-Hersteller in Echtzeit, vor Ort ebenso wie unterwegs. Ein wichtiges Kriterium, da die Manager des Unternehmens viel auf Reisen sind. Dank der Cloud-Lösung erhalten sie überall auf der Welt Einblick in die Produktionszahlen, pflegen Qualitätsdaten ein und Zertifikate.
Industrielle Fertigung gerüstet für die Zukunft
Der Hersteller von Bio-Honig ist mit seinem Innovationskurs in bester Gesellschaft. Laut Digitalisierungsindex Mittelstand 2018, einer Benchmark-Studie von Techconsult im Auftrag der Telekom, investieren vor allem Fertigungsunternehmen in die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, um Abläufe automatisieren und optimieren zu können. Schneller als andere Branchen treten sie die Reise zur digitalen Transformation an. In ihrer Untersuchung haben die Marktforscher ermittelt, wie es um die digitale Reife in der deutschen Industrie steht. Die Ergebnisse sind eindeutig: 85 Prozent der befragten Unternehmen mit vernetzten Produktionsanlagen konnten ihre Kosten senken, rund 70 Prozent mit Cloud-Lösungen ihren Umsatz steigern. Egal ob Unternehmen ihr Lager verschlanken, die Beschaffung beschleunigen oder ihre Lieferketten digital abbilden möchten – SAP hält für alle Prozesse der Industrie 4.0 die passende Lösung bereit. Mit SAP S/4Hana präsentiert sich die ERP-Suite erstmals auch als Public-Cloud-Lösung. Hier lassen sich die kompletten Geschäftsprozesse vom Einkauf der Rohstoffe bis zur Lieferung und Rechnungsstellung an den Kunden digital abbilden und unterstützen. Dabei beschränkt sich die Business-Suite nicht auf das Unternehmen an sich, sondern vernetzt es mit Lieferanten und Partner zur durchgängigen, transparenten Supply-Chain.
Datenbank mit In-Memory-Technologie
Dabei sorgt die ERP-Suite spürbar für Tempo. Möglich macht dies die Hana-Datenbank mit In-Memory-Technologie. Statt sich wie bisher mit Aggregaten, Indizes und Zwischentabellen zu behelfen, hält das System alle Daten und Live-Kennzahlen im Arbeitsspeicher vor. So entscheiden Firmenlenker auf Basis von Informationen, Analysen und Kennzahlen in Echtzeit. Ein entscheidender Vorteil: Zeigt beispielsweise ein Lieferant Engpässe an, meldet sich die ERP-Suite und der Einkauf kann umdenken, bevor die Produktion ins Stocken gerät. Notwendige Zusatzsoftware wie zum Beispiel für die Produktionsplanung „Advanced Planning & Optimization (APO)“ sind bei SAP S4/Hana bereits im Wesentlichen integriert.





