Inhaltsverzeichnis
1. Turck verkürzt die Lieferwege 2. Turck baut die baut Kernkompetenzen aus 3. Weiteres Engagement bei Asinco 4. Von der Komponente zum System 5. Komplexität reduzieren 6. Encoder-Portfolio erweitert 7. Managed Switch in IP67
Die Zahl der Mitarbeiter an allen Turck-Standorten weltweit liegt nahezu unverändert bei 4650. An den vier deutschen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver, Beierfeld und Detmold beschäftigt Turck rund 2170 Mitarbeiter. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder in die Unternehmensstrategie 2020+ investiert und unsere globale Supply Chain weiter optimiert. Mit einem neuen Produktionsstandort in Polen bedienen wir ab 2020 direkt den europäischen Markt und die Erweiterung unserer Produktion im chinesischen Tianjin steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit in Asien“, ergänzte Wolf, der zugleich einen weiteren Schritt auf Turcks Weg zur „Digital Automation Company“ bekanntgab: Mit einer Minderheitsbeteiligung am Duisburger Radarspezialisten Asinco hat das Unternehmen erneut auch in Software-Know-how investiert, nachdem bereits 2017 der RFID-Turnkey-Lösungspartner Vilant Systems übernommen und im Folgejahr der Technology Buy-out der Cloud-Software vom IoT-Spezialisten Beck IPC umgesetzt wurde. Als weiterer Geschäftsführer der Werner Turck GmbH & Co. KG übernimmt nun Michael Gröbner die Leitung des Ressorts Produktion und Entwicklung. Gröbner verfügt über langjährige Produktions- und Management-Erfahrung in internationalen Unternehmen, zuletzt als Geschäftsführer bei Norgren.
Turck verkürzt die Lieferwege
Turck optimiert seine globale Supply-Chain-Struktur mit einem neuen Produktionsstandort in Europa. Die zusätzliche Fertigung im ostpolnischen Lublin ermöglicht dem Automatisierungsspezialisten, schneller und effizienter die Anforderungen regionaler Märkte zu erfüllen und uneffektive Logistikwege zu reduzieren. So werden in Lublin unter anderem auch Anschlusstechniklösungen für den europäischen Markt produziert, die bislang in China oder in den USA hergestellt wurden. „Der neue Standort in Polen bringt uns unserem Ziel, in der Gruppe in den Regionen Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb zu schaffen, einen Schritt näher“, erläuterte Christian Wolf.
Turck baut die baut Kernkompetenzen aus
Mit der Übernahme des RFID-Turnkey-Lösungspartners Vilant Systems hat Turck sein Engagement im Software-, System- und Dienstleistungsgeschäft gestärkt, das im Hinblick auf Industrie 4.0 und das Internet der Dinge von großer strategischer Bedeutung ist. Kunden benötigen nicht nur exzellente Hardwareprodukte, sondern immer mehr komplette Systemlösungen wie Software, Integration und Wartung, vor allem im RFID-Geschäft. „Mit den erfahrenen Spezialisten von Vilant können wir diese Anforderungen besser erfüllen und unsere Kunden auf dem Weg zu Industrie 4.0 unterstützen“, kommentierte Christian Wolf die Übernahme.





