Nikolaos Zacharias, Leiter der Business-Unit Smart Building Solutions bei Microsens in Hamm
1. Bedingungslos zuverlässig 2. Eine einzige Infrastruktur 3. Lückenlos geschützt 4. Teilautonome Arbeitsbereiche 5. Robuste Industrieausführung 6. Megatrend Big Data
Moderne Arbeitsumgebungen erfordern zunehmend eine leistungsfähige Infrastruktur, ob in der Industrie, im Verkehr, im Handel oder im Büro. Die Anzahl an Geräten mit Ethernetanschluss ist enorm und wächst weiterhin stetig. Das führt zu einem drastischen Anstieg des Datendurchsatzes und infolgedessen der Anforderungen an die Kommunikationsstruktur hinsichtlich Zuverlässigkeit und Flexibilität. Klassische Kupferkabel kommen aufgrund von strikten Reichweitenbeschränkungen und der stetig wachsenden Bandbreitenanforderungen der Nutzer mehr und mehr an ihre Grenzen. Durch die steigenden Herstellungskosten von Kupferkabeln und der übertragungstechnischen Vorteile gewinnen Glasfasern auch inhouse zunehmend an Bedeutung.
Bedingungslos zuverlässig
Das Industrial Internet of Things (IIoT) benötigt eine Netzwerkumgebung, die eine vernetzte Datenerhebung und -analyse der Bereiche Produktion, Lieferung und Geschäftsabwicklung ermöglicht. Die Netzwerkinfrastruktur bringt intelligente Lösungen und Technologien wie maschinelles Lernen oder Predictive Maintenance erst zusammen. Nur so können diese Lösungen ihr volles Potential entfalten. Netzwerkswitche sind dabei die entscheidenden Knotenpunkte, die Automatisierungstechnik und IP-Netzwerk sicher, zuverlässig und mit höchstmöglicher Verfügbarkeit miteinander verbinden.
Eine einzige Infrastruktur
Bei einer stetig wachsenden Anzahl an kompatiblen Geräten kann das Internet-Protokoll (IP) den Ansprüchen eines einheitlichen Netzwerks gerecht werden. Glasfaser und Ethernet haben dabei genug Kapazitäten, um neben Daten, Medien und Bürokommunikation auch noch die Vernetzung der Gebäudeautomation und -leittechnik sowie industrieller Prozesse zu übernehmen. Genau an dieser Stelle setzt Microsens an. Somit spart sich der Anwender den Einbau mehrerer paralleler Infrastrukturen. Hinzu kommt, dass die Infrastruktur des IP-Netzwerks anders als bei hardwarebasierten Automationslösungen nicht zweckgebunden ist – sämtliche Geräte von Produktionshalle bis Backoffice können über dasselbe System miteinander kommunizieren.
Lückenlos geschützt
Im Internet-Protokoll (IP) implementiert sind diverse erprobte Sicherheitsmechanismen, wie Autorisierung, Authentifizierung und Verschlüsselung. Mit den sicherheitsrelevanten Managementprotokolle SNMPv3, SSH und HTTPS schützt Microsens das Smart-Building-System vor unerwünschten Zugriffsversuchen von außen. Für eine geschützte Kommunikationsinfrastuktur ist auch sichere Hardware erforderlich. Gehärtete Switche mit gesicherten Ports und Firewalls werden zur Segmentierung des Netzwerks und zum Schutz der Daten verwendet. Somit wird es Hackern selbst nach erfolgreichem Eindringen erschwert, sich frei zwischen den Netzen zu bewegen. Sollte es doch zu einer Manipulation kommen, sind Schäden auf einen kleinen Anteil der Automations- oder Informationsstrukturen begrenzt. Das Unternehmen in Hamm denkt mit dem dezentralen Smart-Building-Konzept diesen Ansatz konsequent weiter. Es holt mit intelligenter Netzwerktechnik, den Micro-Switches, dezentrale Steuerungseinheiten direkt zum Nutzer an den Schreibtisch, die Kasse oder das Fließband.





