Die Umsatzverteilung nach Landesmärkten blieb bei Wago im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von rund 27 % traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 44 %; ROW (Rest of World) liegt bei knapp 29 %.
Dank einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur konnten weite Teile der Belegschaft in der Pandemie mobil arbeiten. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und hohen Personalbedarfs des Unternehmens – allein 2022 sind rund 350 Stellen zu besetzen – bietet das auch neue Möglichkeiten im Recruiting neuer Mitarbeiter. Die Zahl der Mitarbeiter ist mit rund 8.600 leicht gestiegen, davon sind ca. 4.000 in Deutschland beschäftigt. Zum Stichtag 31.12.2021 waren 232 Auszubildende und duale Studierende in Minden und 41 in Sondershausen beschäftigt.

150 Millionen Euro – Wago investiert in die Zukunft
Die Wago Gruppe ist international aufgestellt, legt ihren Investitionsfokus aber weiterhin auf ihren deutschen Stammsitz in Minden/Westfalen und das Produktions- und Logistikzentrum in Sondershausen/Thüringen. Insgesamt wurden 70 Mio. Euro in 2021 investiert – in 2022 ist eine Rekordsumme von über 150 Mio. Euro geplant.
Nachwuchsförderung spielt dabei eine wichtige Rolle. Für rund 6 Mio. Euro entsteht in Minden ein neues Ausbildungszentrum, das im Juni dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Auf insgesamt 3.500 m² Fläche finden technische und kaufmännische Auszubildende und duale Studierende eine gemeinsame Lern- und Aufenthaltsumgebung. Zur barrierefreien Ausstattung gehören drei Labore, eine eigene Mensa und Mediathek, ein IT-Schulungsraum und acht Besprechungsräume. Am Stammsitz werden außerdem die Bereiche Spritzerei und Werkzeugbau erweitert.
Wago investiert am Standort Sondershausen
Größtes Investitionsprojekt für die kommenden Jahre ist der Bau eines neuen Logistikzentrums in Sondershausen, Thüringen. Wago investiert 40 Mio. Euro in ein modernes Hochregallager – ein klares Bekenntnis zum Standort.







