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    Wago sieht deutlich positiven Trend
    Foto: Foto: Aleksandr Lyaptsev / Unsplash
    Steuerungstechnik & SPS

    Wago sieht deutlich positiven Trend

    Die Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG in Minden hat das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 950 Mio. Euro abgeschlossen.
    Veröffentlicht
    14. April 2021
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Steuerungstechnik & SPS

    (ge/po) Die Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG in Minden hat das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 950 Mio. Euro abgeschlossen und liegt damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau von 954 Mio. Euro. „Dieses Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen. Ab dem vierten Quartal war trotz der Corona-Pandemie ein deutlich positiver Trend erkennbar“, so Chief Financial Officer Axel Börner. Auf Landesebene blieben Deutschland und Frankreich aber auch die USA und Japan in ihrem Umsatz sehr stabil. Nur in wenigen Märkten wie Indien oder Skandinavien waren Einbußen zu spüren. „Wenn wir außerdem noch die Währungseffekte betrachten, so können wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis sein und spüren, dass sich der Wachstumstrend im ersten Quartal klar fortsetzt“, erklärt Börner.

    Investitionen vorwiegend in Deutschland

    Auch wenn die Wago-Gruppe weltweit aktiv ist und an neun internationalen Standorten produziert, so liegt der Investitionsschwerpunkt doch weiterhin klar in Deutschland. Rund 70 % der Investitionen von 70 Mio. Euro flossen 2020 in den Stammsitz in Minden/Westfalen und in das Produktions- und Logistikzentrum in Sondershausen/Thüringen. Größtes Projekt im Jahr 2021 ist das neue Ausbildungszentrum an der Hansastraße, das noch in diesem Jahr fertiggestellt wird. Etwa 5 Mio. Euro wird der Umbau der bisherigen Automatenmontage inklusive eines neuen Blockheizkraftwerkes kosten. „Nachwuchsförderung hat für uns weiterhin eine hohe Priorität. Mit dem Neubau bekommen unsere Studierenden und die technischen und kaufmännischen Auszubildenden gemeinsame, modern gestaltete Lern- und Aufenthaltsräume“, so Axel Börner. Zum Stichtag 31.12.2020 waren 249 Auszubildende und dual Studierende in Minden und 41 in Sondershausen beschäftigt.

    Ein weiteres großes Investitionsprojekt hat bereits seinen Betrieb aufgenommen: Rund 15 Mio. Euro flossen in den neuen Produktionsstandort in Vadodara, Indien, dessen Kapazität die notwendigen Wachstumsreserven bereitstellt. Die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Corona-Pandemie hat Wago besonders in Bezug auf die Material- und Liefersituation im Blick. „Trotz Verknappung von Rohstoffen und Versorgungswegen spüren wir dank umsichtiger Planung aber bisher noch keine kritischen Auswirkungen“, so Börner.

    Schwerpunkt in der Automatisierungstechnik

    „In unserem Interconnection-Bereich kommen die aus der Installationstechnik bekannten Wago-Hebelklemmen am Markt weiterhin sehr gut an“, freut sich Chief Sales Officer Jürgen Schäfer. „In der Automation können unsere Produkte aufgrund der offenen Linux-Plattform einfach in moderne Architekturen wie Docker integriert werden. Durch viele Kommunikationsschnittstellen und Protokolle werden sie als Datensammler für Monitoring und Analytics in großen Netzwerken eingesetzt. Wir sind stolz darauf, damit Partner der Initiative „Industrial Cloud“ von VW zu sein.“ Diese bietet eine offene Plattform, um die Produktion mit der Cloud zu verbinden und die gemeinsame Nutzung und den Austausch von Daten zu standardisieren. Auf dem Gebiet der Interface-Elektronik hat Wago im vergangenen Jahr die Stromversorgung Pro 2 für den Schaltschrank erfolgreich auf den Markt gebracht. Weitere Ergänzungen werden hier ebenso folgen, wie im Bereich der Hebelklemmen, dort z. B. als Steckverbinder, Leiterplattenklemme oder Reihenklemme für den Schaltschrank. „Darüber hinaus haben wir neue Edge Controller und Edge Computer für die Automatisierung und Industrie-4.0-Anwendungen, Lean-Managed-Switches und unser I/O System Field für die IP67-Automation im Programm“, erklärt Jürgen Schäfer.

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    Kontakt: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG Hansastraße 27 32423 Minden Tel: +49571 8870 info.de@wago.com www.wago.com

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