Zum Inhalt springen
wirautomatisierer
  • Steuerungstechnik & SPS
  • Antriebstechnik
  • Robotik
  • Industrie 4.0 & IIoT
  • Sensorik & Messtechnik
  • Safety & Security
  • Bildverarbeitung
  • Energieeffizienz
  • Konnektivität & Schnittstellen
  • Software & Engineering
  • Hersteller
wirautomatisierer
  • Steuerungstechnik & SPS
  • Antriebstechnik
  • Robotik
  • Industrie 4.0 & IIoT
  • Safety & Security
  • Sensorik & Messtechnik
    wirautomatisierer-Newsletter
    Die wichtigsten Automatisierungs-News direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    wirautomatisiererKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    wirautomatisierer
    © 2026 wirautomatisierer
    Startseite/Safety & Security/Artikel
    Warum ein intelligentes Netzwerk so wichtig ist
    Foto: Foto: Hans Westbeek / Unsplash
    Safety & Security

    Warum ein intelligentes Netzwerk so wichtig ist

    Unternehmens-Netzwerke sind heute echte Business-Enabler und mittlerweile Rückgrat jeder Digitalisierungsstrategie.
    Veröffentlicht
    07. April 2022
    Lesezeit
    5 Minuten
    Rubrik
    Safety & Security

    Die meisten Unternehmen sehen das Netzwerk nach wie vor als Kostenfaktor und nicht als Business-Enabler. Dabei ist das Netz längst zum Rückgrat jeder Digitalisierungsstrategie geworden. NTT Ltd, globaler IT-Dienstleister, erklärt, über welche Eigenschaften eine moderne Unternehmens-Infrastruktur verfügen sollte.

    Jörg Jakobi, Director Presales GTM Networking, NTT Germany AG & Co. KG, Bad Homburg

    Das Netzwerk steht angesichts der Datenexplosion, technologischen Entwicklungen wie dem Internet of Things und Edge Computing sowie der hohen Erwartungen der Nutzer unter Druck. Veraltete, komplexe Strukturen bremsen allerdings die Umsetzung neuer geschäftlicher Anforderungen aus. Es fehlt an Flexibilität, zudem wird eine in die Jahre gekommene, heterogene Netzwerkinfrastruktur den gestiegenen Sicherheits- und Governance-Vorgaben nicht mehr gerecht. Gleichzeitig fordern Mitarbeiter heute dieselbe Performance für Business-Anwendungen ein, unabhängig davon, ob diese im Rechenzentrum, in der Cloud oder dezentral gehostet werden. Ein modernes Netzwerk, das all diesen Ansprüchen gerecht wird, zeichnet sich deshalb durch sechs Eigenschaften aus.

    Sicherheit

    Das traditionelle Modell aus einer äußeren Firewall und einem weitgehend ungeschützten Netzwerkinneren ist überholt. Anwendungen liegen nicht mehr nur im eigenen Rechenzentrum, sondern verteilen sich über Clouds und Edge-Standorte. Das erhöht zwar die Flexibilität, gleichzeitig aber auch das Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Entsprechend muss die Kommunikation zwischen Endgerät, Data Center und Cloud abgesichert werden.

    Genauso wichtig ist eine Authentifizierung bei der Anmeldung. Unternehmen müssen den Überblick darüber haben, welche Benutzer sich im Netzwerk befinden und welche Anwendungen sie gerade verwenden. Um keinen Flaschenhals bei der Datenübertragung zu riskieren, schützen moderne Lösungen nicht wie früher nur den Weg ins Firmennetz, sondern die direkte Verbindung der Apps zwischen Home-Office oder Niederlassung mit der Cloud. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Sicherheitsarchitektur SASE (Secure Access Service Edge) immer mehr an Bedeutung. Sie nutzt Technologien wie Software-definierte Netzwerke (SD-WAN) oder Cloud Access Security Broker (CASB). Mit CASB lässt sich der Datenverkehr und das Einhalten von Sicherheitsrichtlinien zwischen Cloud-Anwendungen und -Nutzern überwachen.

    Integrität

    Nicht mehr lokale Netzwerke und IT-Infrastrukturen am Standort eines Unternehmens bestimmen das Netzwerkdesign, sondern die an vielen verteilten Standorten tätigen Mitarbeiter sowie Orte, an denen Technologien eines Unternehmens im Einsatz sind – allen voran Edge Devices. Ein modernes Netzwerk integriert alle Bereiche in einem einheitlichen Ansatz. Gleichzeitig spielt der Aspekt Security by Design eine immer größere Rolle. Anstatt wie früher nachträglich die Sicherheit der einzelnen Systeme und Anwendungen zu verbessern, wird die Netzwerkarchitektur gleich zu Beginn auf Anwendungen, Daten und Systeme abgestimmt. Indem Sicherheit buchstäblich in die DNA des Netzwerks eingebaut wird, lassen sich Sicherheits-, Risiko- und Service-Vorgaben viel einfacher einhalten.

    Mehr aus Safety & Security

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Safety & Security.

    Alle Safety & Security-Artikel
    Euchner auf der SPS 2026: Funktionale Sicherheit und Cybersicherheit zusammengedacht
    Safety & Security

    Euchner auf der SPS 2026: Funktionale Sicherheit und Cybersicherheit zusammengedacht

    20. Oktober 2026

    Euchner präsentiert auf der SPS 2026 in Nürnberg durchgängige Sicherheitskonzepte für Maschinen und Anlagen – von der Zutrittssicherung bis zur Netzwerksicherheit gemäß Cyber Resilience Act.

    Bihl+Wiedemann auf der SPS 2026: Fokus auf CRA-Compliance und vereinfachte Installation
    Safety & Security

    Bihl+Wiedemann auf der SPS 2026: Fokus auf CRA-Compliance und vereinfachte Installation

    15. Oktober 2026

    Bihl+Wiedemann ist vom 24. bis 26. November 2026 auf der SPS in Nürnberg vertreten. Im Mittelpunkt stehen Automatisierungslösungen mit weniger Steckern und Ressourcenaufwand sowie die Anforderungen des Cyber Resilience…

    ← Zurück zu Safety & SecurityZur Startseite

    wirautomatisierer-Newsletter

    Die wichtigsten Automatisierungs-News direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Netzwerk-Verwaltung

    Netzwerke, die effizient verwaltet und proaktiv überwacht werden, bieten nachweislich eine höhere Verfügbarkeit und haben weniger kritische Vorfälle. Um eine solche zentrale Steuerung umsetzen zu können, müssen Unternehmen erst einmal einen Überblick über die Komponenten und Daten im Netzwerk bekommen. Viele Unternehmen sind nicht in der Lage einzuschätzen, ob ihre Netzwerk-Performance ausreicht und damit gut aufgestellt ist. Wer allerdings mit Hilfe moderner Tools den Kommunikationsverlauf von der Quelle bis zum Ziel auf Engpässe oder Verzögerungen überprüfen kann, der kann bereits im Vorfeld mögliche Fehlerquellen ausschließen und eine proaktive Planung des Netzwerkvolumens vornehmen. Bei der Überprüfung der Ende-zu-Ende-Übertragung darf keinesfalls das Endgerät, beispielsweise das Notebook im Home-Office, vergessen werden. Nicht immer ist das Netzwerk schuld, wenn es zu Performance-Verlusten bei der Übertragung kommt.

    Automatisierung

    Durch die wachsende Zahl vernetzter Geräte, Anwendungen und Mikroservices sind heutige Netzwerkumgebungen in der Regel zu komplex, um sie noch manuell steuern zu können. Die Lösung liegt in einer intelligenten Automatisierung. Mit Hilfe einer speziellen Software lassen sich Managementfunktionen wie Planung, Ressourcenbereitstellung, Tests und Netzwerkoptimierung automatisieren. Das beinhaltet beispielsweise den Rollout an entfernte Standorte, indem über Templates die Konfiguration der einzelnen Systeme automatisiert wird.

    Die nächste Stufe ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz: KI-Anwendungen und maschinelle Lernverfahren helfen, Muster und Trends zu erkennen und darauf aufbauend Analysen und Prognosen zu erstellen. Aus einer Vielzahl von Ereignissen im Netzwerk werden dann wenige lösbare Probleme, die die IT-Experten gezielt angehen können.

    Immersion

    Der Begriff Immersion steht in der Virtual-Reality-Welt für das Eintauchen in eine andere Welt. Bezogen auf Netzwerkinfrastrukturen bedeutet immersiv oder unverfälscht, dass das Netzwerk die Konnektivität und die Leistung bietet, die erforderlich sind, um an einem modernen Arbeitsplatz ein umfassendes Erlebnis für Sprache, Video und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Viele Unternehmen vernachlässigen bei der Netzwerkstrategie allerdings die Customer Experience – trotz der Erkenntnis, dass über den Erfolg einer Infrastruktur letzten Endes der Anwender, sei es Kunde oder Mitarbeiter, entscheidet. Sind gängige Office-Anwendungen zu langsam, ruckelt die Video-Konferenz oder öffnet sich die Webseite zu langsam, kann das geschäftsschädigend sein. Mitarbeiter suchen sich dann andere Wege für die Zusammenarbeit, Kunden wiederum wechseln zum Wettbewerber.

    Flexibilität

    Ein modernes Netzwerk muss heute schnell und flexibel auf geänderte Geschäftsziele oder neue Business-Modelle reagieren. Das schließt die Neukonfiguration von Netzwerk- und Sicherheitsrichtlinien im laufenden Betrieb ein. Auch hier gilt: Manuelle Prozesse sind deutlich im Nachteil. Hilfreich ist vielmehr eine Policy Engine, die es dem Unternehmen ermöglicht, Regeln für den Zugriff auf Netzwerkressourcen und Daten zu erstellen, zu überwachen und durchzusetzen. Die Policy Engine stützt sich auf eine Kombination aus Netzwerkanalysen und programmierten Regeln, um rollenbasierte Berechtigungen auf der Grundlage einer beliebigen Anzahl von Faktoren zu erteilen. Diese Engine hilft auch sicherzustellen, dass der Rechner des Mitarbeiters frei von Malware ist, bevor er für das Netzwerk zugelassen wird.

    Elementarer Business-Enabler

    Themen wie IoT, Edge Computing, hybrides Arbeiten oder Multi-Cloud stehen bei vielen Unternehmen auf der Agenda – den wenigsten ist allerdings bewusst, wie wichtig ein intelligentes Netzwerk dafür ist. Nur wenn die Netzwerkinfrastruktur robust, sicher und flexibel ist, lassen sich geänderte Anforderungen schnell und effizient umsetzen. Keinesfalls darf das Netzwerk auf das Thema Konnektivität reduziert und als reine Kostenstelle gesehen werden. Vielmehr ist es der elementare Business-Enabler. Unternehmen müssen zudem im Hinterkopf behalten, dass Technik lediglich Mittel zum Zweck ist. Das heißt, vorab gilt es zunächst einmal die geschäftlichen Anforderungen zu definieren und darauf abgestimmt die Maßnahmen für die Netzwerkmodernisierung zu planen.

    Russische Cybersabotage: ESET analysiert Angriffswerkzeuge mit Relevanz für Industriesteuerungen
    Safety & Security

    Russische Cybersabotage: ESET analysiert Angriffswerkzeuge mit Relevanz für Industriesteuerungen

    9. Oktober 2026

    IT-Sicherheitsforscher von ESET haben verbesserte Angriffswerkzeuge russischer Hackergruppen identifiziert. Die Erkenntnisse sind für Betreiber industrieller Steuerungssysteme in Europa relevant, da OT-Netzwerke…

    Bihl+Wiedemann: CRA-konforme Cybersecurity für AS-Interface-Architekturen
    Safety & Security

    Bihl+Wiedemann: CRA-konforme Cybersecurity für AS-Interface-Architekturen

    8. Oktober 2026

    Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller digitaler Produkte ab Mitte September 2026 zur Meldung von Sicherheitsvorfällen, ab Dezember 2027 gilt die Verordnung vollständig. Bihl+Wiedemann zeigt in seiner ASi…