Bastian Beha, Marketing, E. Dold & Söhne GmbH & Co. KG in Furtwangen
Inhaltsverzeichnis 1. Komplette Anlagen im Tiefkühlbereich 2. Sicherheit für umfangreiche Anlagen 3. Extreme Temperaturunterschiede als Herausforderung 4. Robustes System einfach zu installieren
Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Siegeszug der Tiefkühlkost. Damals ermöglichten es neue Kältemaschinen, zahlreiche Lebensmittel bei rund -20 °C haltbar zu machen. Der Vorteil: Die Lebensmittel bleiben frisch und wichtige Nährstoffe oder Vitamine bleiben praktisch unverändert erhalten. Bei Tiefkühlgemüse – speziell bei Blattgemüse – ist eine wesentliche Voraussetzung für eine hohe Qualität, dass von der Ernte bis zum Tiefkühlen möglichst wenig Zeit vergeht. Die Produktionsstätte von Iglo in Reken, in der unter anderem Tiefkühlspinat produziert wird, liegt deswegen im Münsterland inmitten eines der größten Gemüse-Anbaugebiete in Deutschland.
Komplette Anlagen im Tiefkühlbereich
Bei der Verarbeitung durchläuft das Gemüse verschiedene Schritte: Putzen, Waschen, Schneiden, Blanchieren, Verpacken, Frosten und Palettieren. Ein großer Teil der Maschinen und Anlagen befindet sich im gekühlten Bereich der Produktion. Am Ende der Verarbeitung wird das Tiefkühlgemüse ins Kühllager transportiert, von wo aus es dann auf die Reise entlang der Logistikkette über Verteillager und Einzelhandel bis in den heimischen Tiefkühlschrank geht.
Sicherheit für die Beschäftigten wird in der Produktion bei Iglo großgeschrieben. Alle Maschinen und Anlagen, bei denen sich bewegende Teile zu einer Gefährdung von Personen führen könnten, sind durch entsprechende Maßnahmen abgesichert. „Teilweise sind das sehr große Anlagen mit einigen Hundert Quadratmetern Fläche“, gibt Jörg Schäfer einen Eindruck von der Größe. Der staatlich geprüfte Elektrotechniker ist bei Iglo für Automatisierung und Steuerungsprogrammierung zuständig. In seiner Abteilung kümmern sich insgesamt vier Mitarbeiter darum, dass die Automatisierung der Anlagen reibungslos funktioniert, und auch die Maschinensicherheit fällt in deren Verantwortungsbereich.
Sicherheit für umfangreiche Anlagen
Bei den größeren Anlagen sind in der Regel Sicherheitszäune installiert, die den gesamten Bereich absperren. Über Türen in den Sicherheitszäunen haben Mitarbeiter Zugang zu den Anlagen, um beispielsweise Reinigungs- oder Wartungsarbeiten durchführen zu können. „Eine entsprechende Sicherheitsschaltung überwacht die Türen, sodass diese nur geöffnet werden können, wenn die Anlage steht“, erläutert Schäfer. Gerade bei den sehr großen Anlagen gibt es noch eine weitere Herausforderung, wie Schäfer erklärt: „Überall dort, wo sich ein Mitarbeiter hinter dem Zaun bewegen kann, besteht die Gefahr, dass ein Kollege versehentlich die Tür schließt und die Anlage wieder in Betrieb nimmt.“ Um dieser Gefahr vorzubeugen, hat die Abteilung bei Iglo die Türen mit einem System vom Typ Safemaster STS von Dold abgesichert.





