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    60 % schneller bei der industriellen Kennzeichnung
    Foto: Foto: Ivan N / Unsplash
    Konnektivität & Schnittstellen

    60 % schneller bei der industriellen Kennzeichnung

    Mit der Thermomark E Series von Phoenix Contact lassen sich rund 60 % der Zeit bei der industriellen Kennzeichnung einsparen.
    Veröffentlicht
    20. Mai 2022
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Konnektivität & Schnittstellen

    Katharina Faes, Director Product Marketing, Business Unit Marking and Identification, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

    Wie wichtig eine gut lesbare und dauerhafte Markierung ist, weiß jeder, der mit dem Thema der industriellen Kennzeichnung schon einmal Berührungspunkte hatte. Sie sorgt für Sicherheit und vereinfacht Arbeitsabläufe. Änderungen in der Produktion, Umbau-, Modernisierungs- oder Wartungsmaßnahmen – all diese Arbeitsprozesse entlang des Produktlebenszyklus eines Schaltschranks – lassen sich wesentlich effizienter durchführen, wenn alle Komponenten einheitlich und eindeutig beschriftet sind.

    Erfahrene Anwender wissen aber auch, wie zeitintensiv und teilweise mühselig die Montage der einzelnen Markierer ist. Insbesondere wenn es darum geht, viele Leiter und Kabel zu beschriften. Markierungen bedrucken, vereinzeln und auf Kabeln, Leitern und Komponenten montieren – bis zu 30 % der gesamten Produktionsdauer eines Schaltschranks entfallen allein auf diese Aufgaben. Zumindest war das bis jetzt der Fall…

    Automatisierte industrielle Kennzeichnung

    Das Markierungssystem Thermomark E Series von Phoenix Contact automatisiert und kombiniert als weltweit erstes modulares System das Bedrucken und Applizieren unterschiedlicher Markierungsmaterialien in nur einem einzigen Prozessschritt. Auf diese Weise lassen sich rund 60 % Zeitersparnis in der industriellen Kennzeichnung erzielen. Statt dem separaten Bedrucken der benötigten Leiter- und Kabelkennzeichnungslösungen in einem ersten Arbeitsschritt, dem anschließenden Separieren der einzelnen Markierer inklusive dem darauf folgenden Prozessschritt der zeitintensiven manuellen Montage, steht dem Anwender beim Einsatz der Thermomark E Series eine einfache und besonders effiziente Art des Kennzeichnungsprozesses zur Verfügung. Der automatisierte Druck- und Applizierprozess lässt sich intuitiv handhaben und stellt eine gleichbleibend hohe Markierungsqualität sicher, die sich wiederum positiv auf die Langlebigkeit und Beständigkeit der Kennzeichnungslösung auswirkt. Dies führt zu einer konstant hohen Effizienz über den gesamten Arbeitstag.

    Modulares Markierungssystem

    Die Thermomark E Series besteht aus vier Applikatoren, die verschiedene Markierungslösungen für die Leiter- und Kabelkennzeichnung sowie Klemmenkennzeichnung bieten (Bild 2). Verbunden werden die vier Applikatoren mit einem Standard-Thermotransfer-Rollendrucker, der ansonsten zum Bedrucken sämtlicher Markierungsmaterialien im Rollenformat verwendet wird – wie beispielsweise zur Erstellung von Etiketten für die Betriebsmittelkennzeichnung. Somit ist kein zusätzliches, spezielles Gerät notwendig, um die jeweilige Markierungslösung zu realisieren.

    Auf diese Weise steht dem Anwender ein modulares Markierungssystem zur Verfügung, das sich ganz flexibel und bedarfsorientiert einsetzen lässt. Egal, ob im Bereich der manuellen Betriebsmittelkennzeichnung oder der automatisierten Leiter- und Kabelbeschriftung. Insbesondere im Projektgeschäft bietet dies den entscheiden Vorteil, dass mit wenigen Handgriffen auf die jeweilige Kunden- oder Applikationsanforderung flexibel reagiert werden kann. Dies spart nicht nur Ressourcen, sondern auch Platz.

    Effiziente Leiter- und Kabelkennzeichnung

    Um Leiter und Kabel automatisiert zu kennzeichnen, stehen dem Anwender drei verschiedene Applikatoren zur Verfügung:

    Abgerundet wird die Systemlösung der Thermomark E Series durch zielgruppenorientierte Softwarefunktionen: Applikationsbezogene Datenexporte aus gängigen CAE-Systemen sorgen für die automatische und zeitersparende Datenverarbeitung. Für eine einfache Erstellung der Markierungsdaten stehen eine Vielzahl an intuitiven Funktionen zur Verfügung. Die Markierungssoftware führt den Anwender schrittweise durch den gesamten Kabelkennzeichnungsprozess – sowohl über das Display am Drucker für das Arbeiten direkt am Schaltschrank als auch über die Markierungssoftware auf dem Desktop-PC (Bild 3).

    Effiziente Klemmenkennzeichnung

    Im Bereich der Klemmenkennzeichnung steht dem Anwender der Thermomark E.Vario zur Verfügung. Mit ihm lassen sich ganze Complete-line-Klemmenleisten von Phoenix Contact mit nur zwei Materialien im Endlosformat beschriften. Das eine Material ist für die hohe und das andere für die flache Markierungsnut. Durch das Endlosformat können alle Rastermaße zwischen 3,5 – 1.000 mm realisiert werden – unabhängig von der Anzahl der unterschiedlichen Rastermaße. Dank der innovativen Geometrie des Kennzeichnungsmaterials erhält der Anwender eine perfekte Fixierung des Materials in der Markierungsnut. Zudem lassen sich einzelne Markierer besonders einfach entlang der individuellen Perforationsschnitte separieren und einrasten (Bild 4).

    Fazit

    Mit der Thermomark E Series von Phoenix Contact können Anwender rund 60 % schneller arbeiten, verglichen mit manuellen Markierungs- und Applizierungsprozessen. Das bedeutet, dass sich im Falle von Auftragsspitzen die Produktivität mit der gleichen Anzahl an Mitarbeitern erheblich steigern lässt. Zudem ist die Markierungsqualität stets konstant, da diese durch menschliche Ermüdungserscheinungen nicht negativ beeinflusst werden kann. Somit ist eine Planungsgenauigkeit in Bezug auf Produktivität und Qualität nun auch im Bereich der industriellen Kennzeichnung möglich. (co)

    Weitere Informationen zu den Thermomark E Series

    Markierer bieten Vorteile

    Bei der Kennzeichnung mittels Markierern ergeben sich gegenüber einer Direktbeschriftung von Leitern und Kabeln eine Reihe von Vorteilen:

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