Fabian Wolf, Produktmanager Befehls- und Meldegeräte DACH, Marisa Müller, Junior Product Manager HMI, Schneider Electric GmbH, Ratingen
Maschinen- und Anlagenbauer wissen es seit langem: Wollen sie Kunden aus der Industrie mit innovativen Maschinen überzeugen, müssen sie auf nutzergerechte Komponenten bei ihren Produkten achten. Denn die Käufer werden immer anspruchsvoller, wenn es um modernes Design, eine gute Bedienbarkeit oder um eine schnelle, einfache und flexible Montage geht. Kaum ein Unternehmen, das in der Industrie 4.0 auf hohem Niveau mitspielen will, möchte beim Erwerb einer neuen Maschine auf diese nutzbringenden Eigenschaften verzichten. Im Gegenteil: Immer öfter stehen OEMs bei den georderten Maschinen vor der Herausforderung, die Steuerpulte individuell zu gestalten – ganz nach Wunsch des Kunden beziehungsweise den Anforderungen des Bedieners. Dabei werden vielfach gerne Kombinationen aus Bedienterminals, Leuchtmeldern und Tastern oder Schaltern eingesetzt.
Engagement in User Experience zahlt sich aus
International agierende Firmen wie Schneider Electric investieren deshalb viel Zeit und Aufwand in User Experience und Usability – den Bereich also, der eine positive Nutzererfahrung und gute Bedienbarkeit zu einem wichtigen Entscheidungskriterium bei der Anschaffung von Maschinen und Anlagen werden lässt. Dabei fließt die langjährige Erfahrung an der Schnittstelle zwischen technischen Systemen und moderner Kommunikation kontinuierlich in die Produktentwicklung bei dem Automatisierungsspezialisten ein. Arbeitssicherheit, Effizienz, Flexibilität und vorausschauendes Handeln gehören hierbei zu den Attributen, denen höchste Priorität eingeräumt wird. Über 300 Mitarbeiter in Deutschland – Monteure, Bauleiter, System- und Produktspezialisten – sind in diese Erfahrungskette involviert. Für das Unternehmen macht sich das Engagement bezahlt. Es verfügt mittlerweile nicht nur über das breiteste Angebot an Befehls- und Meldegeräten am Markt. Auch die dadurch erzielte Optimierung der Angebotspalette macht für OEMs die Auswahl von benötigten Bedienelementen transparent und komfortabel. Will heißen: 100 Produkte decken 80 % aller Nutzeranforderungen für den Industriebereich ab. Und die variieren in mannigfacher Hinsicht – angefangen bei Einsatzbereichen wie „Food & Beverage“, „Pumping & Water“ oder „Mining, Metals & Minerals“ bis hin zu Marineanwendungen, Material Working und mobilen Maschinen.
Was es heißt, die gewonnenen Erkenntnisse im Bereich der User Experience und Usability professionell und praxistauglich umzusetzen, verdeutlicht beispielsweise die jüngste Errungenschaft aus den Entwicklungsabteilungen bei Schneider Electric: Die neuen ergonomischen und robusten Drucktaster, Wahlschalter und Leuchtmelder der Harmony-Reihe. Schalter für raue Umgebungsbedingungen, die besondere Robustheit, Schock- und Stoßfestigkeit erfordern, werden bei der Baureihe ebenso abgedeckt wie Bedienelemente für Anwendungen mit chemischen Mitteln und/oder doppelter elektrischer Isolation. Dazu haben alle Komponenten entscheidende Attribute gemeinsam: Für die Einsatzbedingungen gibt es bei Betriebstemperaturen im Bereich von -40 °C bis +70 °C so gut wie keine Grenzen – unabdingbar insbesondere bei Outdoor-Einsatz und mobilen Maschinen. Alle Front- und Kontaktelemente sind robust gegen Vibration; alle Schalter ermöglichen eine sichere Montage und Verkabelung und haben eine hohe Stoßfestigkeit bis zu IK06. Zudem erfüllen alle Bauteile die internationalen Richtlinien (IEC, UL, CCC, EAC, JIS); hinzu kommen spezielle Zertifizierungen, etwa für Marineanwendungen (BV, RINA, LROS, DNV, GL) oder hohe IP-Schutzarten. Und nicht zuletzt verkraftet jeder Drucktaster schadlos bis zu 10 Mio. Betätigungen.





