1. Exportanteil schwankt von Jahr zu Jahr 2. Steuerstromversorgung im Schaltschrank 3. Das 24-V-Potenzial einfach verdrahten 4. Sicherheit hat Priorität
Metall+Plastic in Radolfzell am Bodensee ist Experte für die Entwicklung und Fertigung von Isolatoren. Dabei handelt es sich um Anlagen, die Produktionsluft sterilisieren, von der Umgebungsluft isolieren und nachfolgenden Prozessen zur Verfügung stellen. Die erzeugte, sterile Luft steht dann beispielsweise für Produktions- und Verpackungsprozesse in der Medizin- und Pharmaindustrie zur Verfügung. Das Unternehmen als bedeutender Zulieferer der Pharmabranche produziert für unternehmensinterne Abnehmer innerhalb der Optima-Gruppe aber auch für Unternehmen weltweit. Die Isolatoren können in jede Art von pharmazeutischen Verarbeitungsanlagen integriert werden, sei es bei der Abfüllung aseptischer Flüssigkeiten oder Pulver, in Verbindung mit Schleusen, Elektronenstrahl-Tunneln, Sterilisationstunneln, Gefriertrocknern, Autoklaven oder weiteren aseptischen Verarbeitungssystemen.
Laut Steffen Rutz, Electrical Design Engineer bei Metall+Plastic, unterscheiden sich die Anlagen des Unternehmens deutlich in der Komplexität. Neben Standard-Typen, die auf einem Stockwerk untergebracht sind, können sich die meist kundenspezifischen Anlagen über mehrere Stockwerke erstrecken. Neben dem eigentlichen Produktionsraum befinden sich dann oft wichtige Anlagenteile in Zwischendecken oder in den Stockwerken darüber. Eine große Zahl von Sensoren und Aktoren zur Abfrage und Regelung von Prozessparametern ist dezentral in Schaltkästen verdrahtet. Zentrale Schaltschränke versorgen die Anlagen mit Strom und beherbergen außerdem die pneumatischen Komponenten. Die zentrale Anordnung der Schaltschränke erlaubt eine effektive Wartung.
Exportanteil schwankt von Jahr zu Jahr
Steffen Rutz: „Da Entwicklung und Produktion bei Metall+Plastic projektorientiert ablaufen, schwankt auch der Exportanteil von Jahr zu Jahr. Hauptabnehmer sind vor allem Kunden in Europa, wir liefern aber auch in die USA.” Deshalb kommen im Schaltschrank Komponenten zum Einsatz, die sowohl für den europäischen als auch für den nordamerikanischen Markt zugelassen sind. Sie entsprechen den UL-, NEC-, IEC- und EN-Normen.
Die Sicherheit hat oberste Priorität, so ist bei der Konstruktion der Isolatoren selbstverständlich auch die Maschinenrichtlinie zu beachten. Steffen Rutz: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Abkapselung der Prozessräume die Sicherheit des Produkts, des Bedieners und der Umwelt garantiert. Alle Türen sind deswegen gleichzeitig Sicherheitszugänge zu den Anlagenteilen und den Innenräumen.“ Da in den Anlagen Wasserstoffperoxid (H2O2) zur Sterilisation verdampft wird, müssen auch entsprechende Sicherheitsvorgaben der Gefahrstoffverordnung eingehalten werden.





