Inhaltsverzeichnis 1. Integrierte IoT-Funktionen 2. Aktueller Zustand der Anlage 3. Das Dashboarding 4. Das Alarming 5. Das IoT-Management
Die absoluten Trendthemen sind allerdings Industrial IoT und Digitalisierung – alles Begriffe, die beschreiben, durch digitale Lösungen in der Industrie, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken oder neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Dabei ist Fernwartung bereits ein Use-Case von Industrial IoT. Weidmüller hat mit seiner etablierte Fernzugriffslösung u-link Remote Access Service langjährige Erfahrungen im Bereich Fernwartung gesammelt. Diese Software wurde jetzt um IoT-Funktionen erweitert, sodass noch mehr Anwendungen damit abgedeckt werden können und der Kunden-Nutzen steigt.
Integrierte IoT-Funktionen
Waren bisher die Sicherheit, Einfachheit und der große Funktionsumfang die besonderen Merkmale von u-link, so kommen jetzt integrierte IoT Funktionen hinzu. IoT-Funktionen bedeutet, dass u-link eine Zeitseriendatenbank hinterlegt hat, welche auf die Speicherung von Prozessdaten spezialisiert und optimiert ist. Prozessdaten können also historisch im Portal gespeichert werden. Zudem ist es möglich, sich mit einem Dashboard-Editor ganz leicht Visualisierungen für diese Prozessdaten zu erstellen. Nicht zuletzt bietet das Weidmüller u-link System eine Alarmfunktion, welche individuelle Nachrichten an Nutzer senden kann.
Stellt sich die Frage, welche Vorteile der Anwender durch die integrierte IoT Funktionalität dazu gewinnt. Der Vorteil wird deutlich im Vergleich der aktuellen Fernwartung mit der um die IoT-Funktionalität erweiterten Anwendung. Klassischerweise wird ein Stillstand der Anlage gemeldet. Nun kann über ein Fernwartungs-Tool eine Verbindung per VPN hergestellt und eine Ursachenanalyse durchgeführt werden. Jedoch ist diese nur auf die Live-Werte begrenzt. Oftmals wird der Fehler beseitigt und die Anlage ist wieder funktionsfähig.
Aktueller Zustand der Anlage
Mit den Industrial-IoT-Features sieht die Anwendung wie folgt aus: Ein Servicetechniker bekommt eine E-Mail, dass beispielsweise ein Grenzwert überschritten wurde. Der Techniker kann sich jetzt die Prozessdatenvisualisierung im u-link-Portal ansehen und kann anhand der historischen Datenaufzeichnung analysieren, wie es zu dem Fehler gekommen ist. Nun kann er mittels Fernzugriff den Fehler beheben, die Anlage ist wieder funktionsfähig. In besten Fall stand die Anlage nicht einmal still. Durch die historischen Daten ist jetzt zusätzlich eine nachträgliche Fehleranalyse möglich, was zu einer Fehlerreduzierung in Zukunft führt. Dem Anlagenbetreiber wird proaktiv geholfen, indem man frühzeitig Fehler erkennt und die Anlagenverfügbarkeit damit erhöht. Mit der neuen IoT-Funktionalität gewinnen Anwender und Betreiber tiefere Einblicke in die Anlagenprozesse und können diese weiter optimieren. Da der Zustand der Anlage immer aktuell erfasst ist, können Reaktionen schneller erfolgen und unnötige Wartungen werden vermieden. Gleichzeitig können Benchmarks erstellt und so die Effizient erhöht werden. Besonders wichtig war den Entwicklern die einfache Bedienbarkeit der Software. Durch die Vollintegration der IoT-Funktionen in einem Portal entfällt die doppelte Pflege des Fernwartungs- und des IoT-Systems.





