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    Elektronischer Überstromschutz von E-T-A
    Foto: Foto: Maksym Kaharlytskyi / Unsplash
    Energieeffizienz

    Elektronischer Überstromschutz von E-T-A

    (ge) Anfang Dezember feiert E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH in Altdorf bei Nürnberg 20 Jahre elektronischen Überstromschutz. Wer Verbraucher für 12,
    Veröffentlicht
    03. Dezember 2020
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Energieeffizienz

    Schon damals hatte E-T-A als einziger Anbieter weltweit alle elektromechanischen Funktionsprinzipien im Angebot. Die elektronischen Geräte waren dabei die nächste Evolutionsstufe des Überstromschutzes. Anfangs ging es insbesondere um die Absicherung der Leitung und um die dauerhafte Verfügbarkeit der Steuerspannung. Heute leisten die modernen Überstromschutzgeräte deutlich mehr. Sie unterstützen nicht nur die Digitalisierung, sondern auch Industrie-4.0-Lösungen im Bereich Condition Monitoring und Predictive Maintenance. Als Marktführer bietet E-T-A heute im Bereich Überstromschutz für jede Anwendung eine maßgeschneiderte Lösung – ob auf Hutschiene montiert oder steckbar, mit oder ohne galvanische Trennung, ein- oder mehrkanalig und für 12, 24 oder 48 V.

    Internationalität sehr ausgeprägt

    Insgesamt ist das 1948 gegründete Familienunternehmen E-T-A ausgesprochen global ausgerichtet. Der Schutzschalter-Spezialist ist in über 60 Ländern mit vier Produktionsstandorten, derzeit zwölf eigenen Vertriebsniederlassungen und einer Vielzahl von Repräsentanten vertreten. Dies ist für die Kunden des Unternehmens die Garantie für Kundennähe und zuverlässige Lieferung auf allen Kontinenten.

    Traditionell hoch ist bei E-T-A folglich der Auslandsanteil im Umsatz. 2019 lag dieser erneut bei 70 %. Das Unternehmen ist über eigene Gesellschaften und Partner in über 60 Ländern vertreten. Vertriebsniederlassungen gibt es in Australien, Belgien, China, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Russland, Singapur, Spanien und den USA. In Deutschland hält ein Mix aus E-T-A eigenen Vertriebsbüros und selbstständigen Vertretungen den Kontakt zu den Kunden. Am Firmensitz Altdorf bei Nürnberg sind Verwaltung, Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Materialwirtschaft und eines der vier Fertigungswerke konzentriert. Weitere Werke gibt es im oberpfälzischen Hohenfels, in Indonesien sowie in Tunesien. Am Standort Hohenfels investierte E-T-A 2019 sowohl in Gebäude als auch in Arbeitsprozesse, um das Werk auch weiterhin so leistungsfähig wie bisher zu halten.

    Nach einem Rekordumsatz im Jahr 2018 konnte E-T-A den Umsatz auf 122 Mio. Euro steigern. Das globale Konjunkturklima 2019 hatte sich zwar bereits durch verschiedene politische Faktoren spürbar eingetrübt. Dennoch gelang es dem Altdorfer Familienunternehmen im gesamten Jahresverlauf, dem negativen Branchentrend zu trotzen

    Das Jahr 2020 begann insgesamt etwas verhaltener, gab aber dennoch Anlass für Optimismus. Mittlerweile machen allerdings die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie eine langfristige Planung unmöglich. Aktuell gelingt es dem Familienunternehmen, wenn auch mit deutlich erhöhtem Aufwand, die eigene Lieferkette stabil zu halten. Gleichzeitig ist das oberste Ziel neben der Gesundheit aller Mitarbeitenden die Sicherstellung der Lieferungen an die eigenen Kunden. Gerade für Hersteller von Medizintechnik und auch für viele andere Branchen sind die sicherheitsrelevanten E-T-A Komponenten und Systeme unverzichtbar, um die eigenen Produkte ausliefern zu können.

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