Die Pilotanlage wandelt zunächst lokal erzeugtes Biogas direkt in Strom um. Künftig soll überschüssige regenerative Energie als grüner Wasserstoff zwischengespeichert und bei Bedarf rückverstromt werden. CEO Philip Harting hebt neben der Klimaneutralität die Versorgungssicherheit bei Verbrauchsspitzen oder Netzengpässen als zentrales Motiv hervor.
Der entscheidende technische Vorteil der Reverion-Technologie liegt im Round-Trip-Wirkungsgrad: Während konventionelle Systeme mit getrenntem Elektrolyseur, Gasspeicher und Rückverstromung lediglich 40 bis 50 Prozent der eingesetzten Energie zurückgewinnen, gibt Reverion bis zu 75 Prozent an. Nicht in Strom umgewandelte Energie fließt als Prozesswärme in die Biogasvergärung zurück und erhöht so die Gesamteffizienz des Energiesystems weiter.
Für einen Steckverbinder- und Industrieelektronik-Hersteller wie HARTING ist das Projekt ein praxisrelevantes Signal: Produktionsunternehmen integrieren Wasserstoff-Speicherlösungen zunehmend in ihre Energiemanagementsysteme, um Netzabhängigkeit zu reduzieren und Dekarbonisierungsziele in der Fertigung operativ zu unterlegen.
Quelle: HARTING News – https://www.harting.com/de-DE/news/harting-setzt-auf-wasserstoff-technologie





