1. Zusätzlicher Netzwerkcontroller, um Edge-Connectivity in IO-Link-Master-Device zu bringen 2. Device und Application Container Management für Industrie 4.0 3. Sichere Cloud-Kommunikation für Feldgeräte 4. Multiprotokoll-PC-Karten 5. Zielplattform für Linux-Applikationen
Die Grundlage für den netField-IO-Link-Master bildet ein Chip- Set, bestehend aus dem Netzwerk Controller netX 90 mit zwei Cortex-M4-Kernen in enger Verzahnung mit dem smarten IO-Link-Transceiver netIOL. Die Geräte werden dadurch besonders kompakt und zeichnen sich durch ihren hohen Integrationsgrad aus. Eine achtkanalige IO-Link-Masterbaugruppe Class A lässt sich so beispielsweise mit einem zusätzlichen digitalen Eingang in nur einem 30 mm breiten Gehäuse mit einseitiger Leiterkartenbestückung realisieren.
Zusätzlicher Netzwerkcontroller, um Edge-Connectivity in IO-Link-Master-Device zu bringen
Um Edge-Connectivity in ein IO-Link-Master-Device zu bringen wird ein zusätzlicher Netzwerk Controller – netX 4000 – eingesetzt. Wie auch der netX 90 verfügt er über zwei Rechenkerne. Einerseits zum schnellen Einlesen und Filtern von Echtzeitdaten aus der Ethernet Kommunikation, andererseits, um ein gehärtetes Linux mit der Edge-Software laufen zu lassen.
Funktional arbeiten IO-Link-Master und Edge Gateway dabei völlig unabhängig voneinander, bieten aber bei kombiniertem Einsatz weitere Kostenvorteile und vereinfachen die I4.0 Integration für den OEM als auch für den Anlagenbetreiber. Optional kann durch Tausch des IO-Link-Master-Device gegen die kompatible, integrierte Gateway-Lösung nachgerüstet werden.
Über eine einheitliche OPC-UA-Schnittstelle werden die gesammelten und gefilterten Geräte- und Prozessdaten für Cloudapplikationen zur Verfügung gestellt. Je nach Konfiguration können Geräte- und Prozessdaten bereits in den Edge Gateways aufgeteilt und an unterschiedliche Zielsysteme gerichtet werden. Diese Datensouveränität vergrößert u.a. die Vertrauensbasis des Anlagenbetreibers, der seine Prozessdaten eventuell komplett privat halten möchte.
Device und Application Container Management für Industrie 4.0
Zum letztendlich durchgängigen System wird netField im Zusammenspiel mit dem netField Edge Portal – ein cloudbasiertes Single-Point-Management-System für alle Devices, die an netField angebunden sind. Das Edge Portal unterstützt dabei alle infrastrukturrelevanten Funktionalitäten rund um Field Connectivity, Device Management und Datenrouting aus dem Shop Floor. Darüber hinaus kann das Portal durch eigene Software-Funktionalitäten erweitert werden. Jedes einzelne Edge Gateway kann dabei individuell mit spezifischen Software-Funktionalitäten ausgestattet werden. Somit können unterschiedliche Anwendungsfälle aus einer einzelnen Plattform unterstützt werden.





