Katharina Lange ist Marketingleiterin bei Rose Systemtechnik GmbH in Porta Westfalica
Inhaltsverzeichnis 1. Individuelles Produkt gefordert 2. Kundenspezifische Lösungen sind Standard 3. Hoch verfügbar dank Schnellwechselkupplung 4. Prototyp kam sehr gut an 5. Umfangreiche Hardware-Anpassungen 6. Tiefe Branchenkenntnisse waren gefragt
Die Planer des PKW-Werkes wollten zur Qualitätssicherung neue Bedien- und Visualisierungsterminals an allen Bearbeitungsstationen in der Produktion installieren. Das Ziel war die Digitalisierung und Vernetzung der kompletten Fertigung, um Prozesse zu optimieren, Fehlerquoten zu reduzieren und die Einarbeitungszeiten für Mitarbeiter zu verkürzen. Für Rose war es ein Großauftrag, der rund 1.000 individuell konfigurierte Panel-PCs und mehrere Hundert Industrie-Tablets umfasste.
Der Sportwagen-Hersteller hatte sich zu dem Schritt entschlossen, weil die Ausstattung der einzelnen Bearbeitungsstationen nicht mehr zeitgemäß war. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man dort mit schweren Panel-PCs und Standard-Industrie-Tablets gearbeitet“, erinnert sich Peter Schiller, Vertriebsleiter HMI CREations bei Rose am Standort Hohenlockstedt: „Der Kunde musste sie mühsam an die eigenen Anforderungen anpassen.“
Individuelles Produkt gefordert
Mit dieser Ausstattung ließen sich allerdings weder die Qualitätssicherung noch die sogenannte elektronische Wagenbegleitkarte (eWBK) optimal realisieren, in der alle für den Produktionsprozess relevanten Informationen enthalten sind. Der Auto-Hersteller suchte deshalb nach neuen Bedienterminals, mit denen zudem eine intuitive Werker-Führung möglich sein sollte. Man wollte eine Lösung, die exakt auf die eigene Produktionsumgebung abgestimmt ist.
Intelligente Assistenzsysteme führend bei Anwendungen
Da das Unternehmen bereits einige Jahre zuvor über 2.000 S-Line-Panel-PCs für ein Zweigwerk des PKW-Herstellers geliefert und sich dabei als sehr flexibel erwiesen hatte, bat man den Automatisierungsspezialisten erneut um ein Angebot. Das Unternehmen fertigt nicht nur maßgeschneiderte Panel- und Embedded-PCs, sondern auch individuell konfigurierte Elektronik-, Standard- und Steuergehäuse sowie Geräteträgersysteme. Damit bietet Rose als einziger Hersteller komplette Automatisierungssysteme für Fertigungsanlagen an.
Als HMI-Produkt zählt bei Rose nicht das einzelne Gerät oder Gehäuse, sondern die nach den jeweiligen Anforderungen zusammengestellte Lösung aus verschiedenen, kundenspezifisch konfigurierten Komponenten. „Wir sprechen hier von virtuellen Produkten, denn unsere Leistung beinhaltet neben der reinen Konstruktion auch sehr viel Consulting“, berichtet Peter Schiller: „Unsere Komplettlösungen sind so individuell – die gibt es kein zweites Mal am Markt.“





