Dipl. Ing. (FH) Ralf Bißmeier, Produkt Manager Elektronikgehäuse, Device Connector Solutions, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
1. Industrie 4.0 fordert Funktionalität und Kommunikation 2. Anschluss gesucht – Schnittstellen sind gefragt 3. SPE lässt sich einfach nutzen 4. Flexibilität bei Seitenwänden 5. Gehäusesystem bietet mehr Individualität 6. Zubehör und Varianten 7. Gehäusekonfigurator erlaubt Bearbeitung online 8. Das Gehäusesystem UCS auf einen Blick
Smarte Geräte auf Basis von Single-Board-Computern (SBC) oder Embedded Boards benötigen Gehäuse, die sich deren Anforderungen anpassen – individuell im Design und vorbereitet zur Aufnahme aktueller Verbindungstechnik. Die Universalgehäuse der Serie UCS bieten hier viele Möglichkeiten – und lassen sich bequem online konfigurieren.
Industrie 4.0 fordert Funktionalität und Kommunikation
Obwohl der Begriff ‚smart‘ nahezu inflationär genutzt wird, müssen auch Elektronikgehäuse selbst heute smart daherkommen. Smart sind sie aber nicht, weil sie schick aussehen – da muss schon mehr dahinterstecken. Das Smarte eines Produktes liegt eher in der Summe seiner Eigenschaften. Beim Gehäuse ist hier an erster Stelle seine Funktionalität zu nennen, dann folgen Modularität und Anpassungsfähigkeit. Nur so lassen sich die Anforderungen erfüllen, die mit der digitalen Transformation, die sich mit Industrie 4.0 und IIoT vollzieht, sowie im Hinblick auf die All Electric Society, die sich mit der Mobilitäts- und Energiewende ankündigt, gestellt werden. Flexibilität und Verfügbarkeit stehen ganz vorn im Lastenheft.
Bei der Entwicklung neuer Geräte auf Basis von Embedded Systems oder SBC kann der Hersteller damit schnell auf Anforderungen des Marktes reagieren. Die Aufwände für die Entwicklung reduzieren sich durch ein breites Angebot an Komponenten. Somit profitiert der Hersteller doppelt:
Mit der Symbiose aus adaptiven Gehäuselösungen und standardisierten Schnittstellen bietet Phoenix Contact industrietaugliche Lösungen auf der Basis etablierter Standards und gängiger Normen für vielfältige Anforderungen.
Anschluss gesucht – Schnittstellen sind gefragt
Basierend auf Embedded Boards erreichen Geräte eine hohe Funktionalität, wenn sie mit den relevanten Schnittstellen und Übertragungslösungen ausgerüstet sind. Passive Anschlusskomponenten wie Geräte- und Feldsteckverbinder sowie Board-to-Board-Steckverbinder bestimmen, wie funktional ein Gerät ist – und wie flexibel es sich an unterschiedliche Anwendungsbereiche anpassen lässt. Hier erweist sich der modulare Aufbau des Gehäusesystems UCS – die Abkürzung steht für ‚Universal Case System‘ – als vorteilhaft. Die herausnehmbaren Seitenwände eignen sich ideal zum Aufsetzen der erforderlichen Schnittstellen.





