Zum Inhalt springen
wirautomatisierer
  • Steuerungstechnik & SPS
  • Antriebstechnik
  • Robotik
  • Industrie 4.0 & IIoT
  • Sensorik & Messtechnik
  • Safety & Security
  • Bildverarbeitung
  • Energieeffizienz
  • Konnektivität & Schnittstellen
  • Software & Engineering
  • Hersteller
wirautomatisierer
  • Steuerungstechnik & SPS
  • Antriebstechnik
  • Robotik
  • Industrie 4.0 & IIoT
  • Safety & Security
  • Sensorik & Messtechnik
    wirautomatisierer-Newsletter
    Die wichtigsten Automatisierungs-News direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    wirautomatisiererKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    wirautomatisierer
    © 2026 wirautomatisierer
    Startseite/Konnektivität & Schnittstellen/Artikel
    IO-Link-Master von Pepperl+Fuchs mit OPC-UA-Schnittstelle
    Foto: Foto: User_Pascal / Unsplash
    Konnektivität & Schnittstellen

    IO-Link-Master von Pepperl+Fuchs mit OPC-UA-Schnittstelle

    Durch die Kombination von IO-Link und OPC UA in einem Gerät schafft Pepperl+Fuchs die Möglichkeit, Daten parallel zur Steuerung über OPC UA an IT- und cloudbasierte Systeme zu übertragen
    Veröffentlicht
    18. Februar 2020
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Konnektivität & Schnittstellen

    Lukas Pogoda, Produktmanager Industrial Communication bei Pepperl+Fuchs in Mannheim

    Inhaltsverzeichnis

    1. IO-Link bringt Intelligenz in den Sensor 2. Mit OPC UA gelangen IO-Link-Daten in die Cloud 3. Aufgabenteilung zwischen SPS und Cloud 4. Stand-alone-Betrieb ohne übergeordnete Steuerung

    In Zeiten von Industrie 4.0 werden Unternehmen jeglicher Branchen zunehmend vor die Aufgabe gestellt, ihre Anlagen digital zu vernetzen, um Daten selbst aus der untersten Feldebene den Entscheidungsträgern global verfügbar zu machen. Wo stehen Halbfabrikate zur Weiterverarbeitung bereit, welche Zeit wird noch zur Fertigstellung benötigt und wo drohen eventuelle Anlagenstillstände, die die Einhaltung von Lieferterminen gefährden? Dies sind nur einige wenige Fragen, die durch die Vernetzung der Anlagen beantwortet werden können, um so die Produktivität zu steigern. Das Problem liegt hierbei prinzipiell nicht im Vorhandensein der Daten, sondern viel mehr an der Schnittstelle, um diese Daten Verfügbar zu machen. Gerade Daten aus der Sensor-/Aktorebene, die unerlässlich zur Beantwortung der Fragen rund um Industrie 4.0 sind, waren bisher nur in zentralen Steuerungssystemen verfügbar, auf die nur ein meist manueller Zugriff durch spezialisierte Steuerungsexperten möglich war. Als erster Hersteller löst Pepperl+Fuchs dieses Problem durch die smarte Kombination von IO-Link-Master und OPC UA in einem einzigen, indem Daten parallel zur Steuerungskommunikation einfach auch an IT- oder cloudbasierte Systeme übertragen werden können.

    IO-Link bringt Intelligenz in den Sensor

    Wurden in der Vergangenheit nur Schaltsignale von Sensoren an übergeordnete Steuerungssysteme übertragen, ermöglicht IO-Link auch den Zugriff auf zusätzliche Daten zur Identifikation, Diagnose und Parametereinstellungen des entsprechenden Sensors. Durch die Standardisierung von IO-Link (IEC 61131-9) erhalten Kunden Sicherheit beim Anlagendesign, indem Sensoren verschiedener Hersteller mit IO-Link eine vordefinierte Schnittstelle zum Datenzugriff bereitstellen. Durch die Geräteinformationen, die IO-Link dabei bereitstellen kann, eröffnen sich neue Wege für smarte Applikationen. Ergibt sich in der Feldebene ein Problem, so ermöglichen die Diagnosedaten eine genaue Beurteilung des Problems. Ist ein Austausch von Geräten notwendig, ist durch die Identifikationsdaten im Handumdrehen bekannt, welches Gerät bei welchem Hersteller zu beschaffen ist. Wird das Ersatzgerät dann eingebaut, so können alle bisherigen Parametrierungen automatisch in das Austauschgerät übertragen werden, und die Anlage kann ohne manuellen Eingriff wieder in den Betrieb wechseln.

    Mit OPC UA gelangen IO-Link-Daten in die Cloud

    Mehr aus Konnektivität & Schnittstellen

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Konnektivität & Schnittstellen.

    Alle Konnektivität & Schnittstellen-Artikel
    Hilscher comX 90CN: Embedded-Kommunikationsmodul für platzkritische Industriegeräte
    Konnektivität & Schnittstellen

    Hilscher comX 90CN: Embedded-Kommunikationsmodul für platzkritische Industriegeräte

    6. Oktober 2026

    Hilscher erweitert sein Embedded-Modul-Portfolio um das comX 90CN – eine kompaktere Variante für sicherheitskritische Industriekommunikation in Geräten mit begrenztem Bauraum. Die physische Netzwerkschnittstelle wird…

    Hilscher feiert 40-jähriges Jubiläum als Spezialist für industrielle Kommunikation
    Konnektivität & Schnittstellen

    Hilscher feiert 40-jähriges Jubiläum als Spezialist für industrielle Kommunikation

    1. Oktober 2026

    Der Hattersheimer Kommunikationsspezialist Hilscher blickt auf vier Jahrzehnte industrielle Netzwerktechnik zurück – und positioniert sich heute mit netX-SoCs, IIoT-Edge-Plattformen und Multiprotokoll-Gateways als…

    ← Zurück zu Konnektivität & SchnittstellenZur Startseite

    wirautomatisierer-Newsletter

    Die wichtigsten Automatisierungs-News direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Durch die Integration von OPC UA in die IO-Link-Master der ICE2- und ICE3-Serie, eröffnet Pepperl+Fuchs die Möglichkeit, IO-Link Daten parallel und unabhängig voneinander über ein deterministisches Feldbusprotokoll wie Ethernet/IP oder Profinet und gleichzeitig über OPC UA an übergelagerte Systeme zu übertragen. Generell handelt es sich bei OPC UA um ein ethernet-basiertes Kommunikationsprotokoll, das einen einfachen und flexiblen Weg für die Kommunikation von Maschine zu Maschine oder von der Maschine in die Cloud ermöglicht. Hierbei zeichnet sich OPC UA vor allem durch seine Unabhängigkeit aus, wodurch Kunden maximale Flexibilität bei der Gestaltung ihrer IoT-Systeme erhalten. Neben der Herstellerunabhängigkeit, umfasst diese auch eine Plattform- und Programmiersprachenunabhängigkeit. Kunden sind hier also völlig frei, ob sie ihre Systeme in Umgebungen wie beispielsweise C/C++ oder JAVA programmieren möchten, und ob diese auf Windows, Linux oder auch eigenen Betriebssystemen aufsetzen. Hierbei unterscheidet sich OPC UA maßgeblich von den ethernet-basierten Feldbusschnittstellen wie Profinet oder Ethernet/IP. Ein weiterer Unterschied liegt allerdings auch in der Performanceausrichtung der Protokolle. Während die steuerungsbasierten Kommunikationsprotokolle vor allem auf Real-Time-Applikationen mit Zykluszeiten im Millisekundenbereich ausgerichtet sind, dient OPC UA eher einem parallelen, nicht-zeitkritischen Informationsdatenkanal in die Cloud, der weniger harte Anforderungen an die Echtzeit stellt. Ein Nachteil ist das nicht, sondern eher eine smarte Ergänzung, da so verschiedene Einsatzszenarien von hybriden Systemen bis hin zu Applikationen ohne klassische Steuerung ermöglicht werden.

    Aufgabenteilung zwischen SPS und Cloud

    Durch Kombination von einem deterministischen Feldbusprotokoll wie Ethernet/IP oder Profinet und OPC UA in einem Gerät können die IO-Link-Master parallel mit einer Steuerung und einem übergelagerten IT-System oder einer Cloud kommunizieren. So sind hybride Systeme möglich, in denen die SPS die Applikation über Feldbusprotokoll in Echtzeit steuert und der IO-Link-Master parallel über OPC UA Zustandsdaten in die Cloud überträgt, die für die Steuerung zwar ohne Belang, für eine andere Maschine oder ein zentrales Leitsystem aber wichtig sind. So wird eine erweiterte Diagnose einschließlich der Vorausfallanzeige und dem Auslösen von präventiven Wartungsaktionen ermöglicht. Die Daten können dabei durch ausgelagerte Software in einem lokalen Auswertungstool verarbeitet werden oder ohne Interpretation in die Cloud übertragen werden. Ob die Cloud im Firmennetzwerk oder im Internet lokalisiert ist, unterliegt der Entscheidung des Anwenders, ebenso wie die Einstellung des Sicherheitsniveaus. Hierfür unterstützen die IO-Link-Master sowohl Authentifizierungsmechanismen als auch ein Zertifikate-Management. Zusätzlich können Lese- und Schreibrechte für jeden der acht IO-Link-Ports vergeben werden.

    Stand-alone-Betrieb ohne übergeordnete Steuerung

    Echtzeitfähige Steuerungen mit ihrer hohen Performance sind meist mit hohen Hard- und Softwarekosten verbunden. Zusätzlich ist das Know-how von Steuerungsexperten erforderlich. Für Applikationen, die keine Steuerung im Millisekunden-Takt erfordern, sind klassische Steuerungen meist überdimensioniert. Werden der OPC-UA-Kommunikation Schreibrechte zugewiesen, können die einzelnen Aktionen dabei durch computer- oder cloud-basierte Systeme übernommen werden. Da diese Systeme immer performanter werden, können Steuerungsaufgaben so zu geringen Kosten realisiert werden. Mit den IO-Link-Mastern mit integrierter OPC-UA-Schnittstelle können Kunden sich bereits heute auf die Digitalisierung ihrer Anlagen vorbereiten. Die OPC-UA-Funktionalität kann jederzeit flexibel aktiviert und deaktiviert werden. So können Kunden schon heute ihre Anlagen entsprechend ausstatten und zu einem beliebigen Zeitpunkt das Potential der ICE2-/ICE3-IO-Link Master und der OPC-UA-Kommunikation freischalten. ge

    Weitere Details zu den IO-Link-Mastern

    Kontakt Pepperl+Fuchs GmbH Lilienthalstraße 200 68307 Mannheim Tel.: +49 621 776-0 E-Mail: info@de.pepperl-fuchs.com Website: www.pepperl-fuchs.com

    Hilscher netRAPID 90 für Smart Production Innovation Award 2026 nominiert
    Konnektivität & Schnittstellen

    Hilscher netRAPID 90 für Smart Production Innovation Award 2026 nominiert

    1. Oktober 2026

    Das Embedded-Modul netRAPID 90 von Hilscher ist für den Smart Production Innovation Award 2026 nominiert. Das Modul ermöglicht die flexible Multi-Protokoll-Kommunikation in industriellen Geräten.

    HARTING erweitert Produktionsstandort in Biel
    Konnektivität & Schnittstellen

    HARTING erweitert Produktionsstandort in Biel

    30. September 2026

    Die HARTING Technologiegruppe hat ihre erweiterten Produktionsstätten in Biel/Schweiz offiziell eingeweiht. Der Neubau schafft zusätzliche Fertigungskapazitäten am seit 1984 bestehenden Schweizer Standort der HARTING…