Moderne Maschinen und Produktionsanlagen werden immer komplexer. Umso wichtiger ist es, die begleitenden Prozesse möglichst schlank zu halten, um Produktionsunterbrechungen und Fehlerquellen zu vermeiden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die präzise Umsetzung der einzelnen Prozessschritte, wobei die beteiligten Komponenten perfekt funktionieren und zusammenwirken müssen. Für Bühler ist eine effiziente Produktion kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Faktor zur Erhaltung des Wettbewerbsvorteils. „Jeden Tag arbeiten wir daran, unsere Prozesse schlanker zu gestalten und gleichzeitig die Komplexität zu reduzieren“, erklärt Samuel Hauri, Gruppenleiter Gravur & Confiserie bei Bühler. „Die Arbeitsplatzlösungen von Weidmüller haben maßgeblich dazu beigetragen, dass uns dies immer wieder gelingt.
Ein gutes Beispiel dafür sind die Kennzeichnungssysteme“, so Hauri weiter. Bei der Auswahl legte das Unternehmen großen Wert auf eine einfach zu bedienende Applikation, die wiederum zu einer Einsparung des Zeitaufwandes führt. Die Kennzeichnungssoftware M-Print Pro von Weidmüller basiert auf der Logik bekannter Office-Systeme, was für das Unternehmen ein klarer Entscheidungsfaktor war. „Bislang haben wir, wenn überhaupt, nur sehr wenige Ausfallzeiten zu verzeichnen“, so Samuel Hauri. „Die Ansprechpartner bei Weidmüller stehen uns bei allen auftretenden Fragen jederzeit zur Verfügung und beraten kompetent. Diese persönliche Betreuung fügt sich perfekt in unsere eigenen Prozesse ein“, so Hauri.
Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen
Bühler ist auf dem Weg zu einem digitalen Unternehmen äußerst gut vorangekommen. Bereits in den Vorprozessen werden alle Daten digital direkt an die Maschine geschickt. Ein gut strukturierter Arbeitsplatz ist ein weiterer Baustein auf diesem Weg zu Industry 4.0. Die Arbeitsstationen werden bei Bühler regelmäßig optimiert, um unnötige Prozessschritte oder Rohmaterial aus dem Prozess zu eliminieren. „Viele kleine Verbesserungen in diesem Bereich helfen uns, international wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Hauri. „Sobald wir über eine integrierte digitale Datenbank verfügen, können wir Änderungswünsche des Kunden während der Produktion in Echtzeit umsetzen. Und das bedeutet keine Produktionsunterbrechungen mehr. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, dass in Zukunft alle CAE-Daten direkt in die Software M-Print Pro einfließen. Dies wird uns helfen, weitere Medienbrüche zu eliminieren, ganz nach dem Motto ‚reduce to the max‘.“ Innerhalb dieses digitalen Prozesses trägt die Software M-Print Pro zur Planungssicherheit in der Kennzeichnungsproduktion bei. Der Druckprozess ist durch den Einsatz des Weidmüller Kennzeichnungssystems nicht nur schneller geworden. Da das verbrauchte Material von der Rolle kommt und präzise markiert wird, konnte Bühler seit der Inbetriebnahme des Systems jährlich 80 % Rohmaterial einsparen.





