Basisstation als Bridge zwischen LAN und WLAN
Das HGW-Panel wird direkt mit der ausgewählten Maschinen- und Safety-Steuerung gekoppelt. Die Basisstation dient dabei als Kommunikationsbrücke zwischen drahtlosem und kabelgebundenem Netzwerk. Roaming bedeutet, dass zu jedem Zeitpunkt zumindest über eine der beiden Frequenzen eine aktive Datenverbindung besteht.
Indem die Schnittstellen der eingesetzten Basisstationen zu Bridges zusammengefasst werden, sind alle Netzwerkteilnehmer (HGW, Maschinen-/Safety-Steuerung) über ein einziges Subnetz miteinander verbunden. Um das Netzwerk mit geringen Latenzzeiten zu betreiben, bietet sich bei einer bereits bestehenden Netzwerk-Infrastruktur die Verwendung von VLAN (Virtual Local Area Network) an. Damit wird sichergestellt, dass die Performance der kabellosen Bedienlösung nicht durch den Datenfluss aus übergeordneten Firmennetzwerken beeinträchtigt wird.
Mehr Bewegungsfreiheit entlang der Produktionslinie
Für den Anwender bringt das „Wireless Roaming Feature“ mehr Bedienkomfort, Funktionalität und Anlagenverfügbarkeit. Auf der HGW-Visualisierung sind alle verfügbaren Maschinen ersichtlich. Der Bediener verbindet sich am Panel drahtlos mit dem gewünschten Maschinen- bzw. Anlagenabschnitt. Während er sich mit dem Panel entlang der Anlage bewegt, wird auf Basis der aktuellen RSSI-Signalstärke nach dem besten Netzwerk gescannt. Das Umschalten kann durch Benutzerinteraktion oder automatisch erfolgen.
Für die Einbindung der Wireless-Bedienlösung in das Leitsystem bzw. den Datenaustausch mit bereits bestehenden Steuerungssystemen anderer Hersteller wird die integrierte OPC-UA-Schnittstelle genutzt. (kf)
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