Michael Böhrer ist Marketing Manager bei Webfactory GmbH in Buchen
1. Ein Werkzeug für alle Scada- und HMI-Anwendungen 2. Projektverwaltung leicht gemacht 3. Nutzen im Betrieb
Entwicklungsingenieure und Systemintegratoren in den unterschiedlichen Branchen müssen sich immer wieder der Herausforderung stellen, Visualisierungslösungen zu entwickeln, die mit Scada- oder HMI-Systemen unterschiedlicher Hersteller funktionieren. Zudem liegen Fernzugriff, Cloudlösungen oder BYOD (Bring Your Own Device) im Trend, was den Aufwand für die Visualisierung steigert. Hier werden meist Lösungen gefordert, die auf HTML5 basieren. In der Regel sind damit ein erheblicher Zusatzaufwand für den Entwickler und meist auch geringerer Komfort für den Anwender verbunden.
Ein Werkzeug für alle Scada- und HMI-Anwendungen
Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Webfactory mit dem i4designer eine vollständig grafische, cloudgestützte Engineering-Plattform entwickelt, mit der sich HTML5-basierte Visualisierungen einfach und schnell erstellen lassen. Dabei lässt sich das clevere Werkzeug, das ursprünglich als Teil der Scada-Software des Unternehmens entwickelt wurde, auch unabhängig davon für alle anderen am Markt vorhandenen Scada- und HMI-Anwendungen einsetzen. Der Entwicklungsaufwand für Visualisierungen reduziert sich damit deutlich, denn es ist nur noch eine Software erforderlich, die zudem einfach zu bedienen ist:
Anwendungen lassen sich beispielsweise komfortabel durch Import von Textdateien generieren, was bis zu 90 % der Entwicklungszeit einsparen kann. Aber auch die Handarbeit funktioniert schnell und intuitiv. Zum i4designer gehört eine Symbolbibliothek mit mehr als 1000 Standardsymbolen, die für ganz unterschiedliche Visualisierungsprojekte genutzt werden können. Sie lassen sich einfach via Drag & Drop positionieren, ausrichten und anpassen. Die Visualisierung lässt sich quasi in Echtzeit überprüfen, denn es werden sofort die aktuellen Live-Prozesswerte schon während der Projektierung angezeigt, entweder vom Zielsystem oder in einer Simulation.
Zu dieser Standardbibliothek gehören statische Symbole, z.B. Behälter, Gebäudegrundrisse etc., ebenso wie Schalter zum Einschalten von Geräten oder dem Setzen von Werten. Anzeigeformate für numerische Werte sind frei definierbar und Hintergrundfarben abhängig von SPS-Variablen einstellbar. Bei Bedarf lässt sich die Symbolbibliothek mit einem Software-Development-Kit (SDK) jederzeit durch kundenspezifische Symbole ergänzen. Um den Engineering-Aufwand weiter zu reduzieren, kann der Anwender sich Mastertemplates mit Parameterübergabe erstellen, die mit wenigen Klicks auf weitere Projekte übertragbar sind. Einfachere Projekte lassen sich fast automatisiert erstellen, was Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung der Visualisierung minimiert. Dabei ist es möglich, die Visualisierung einfach an individuelle Designs und CI-Vorgaben anzupassen.





