Industrial Ethernet (IE) wird immer beliebter – und stellt spezifische Anforderungen an Anbieter von Pneumatikventilen. Besonders gefragt ist eine zuverlässige, stabile und leistungsstarke Konnektivität. Hier kommt der neue Netzwerkknoten P2M IE der Parker Hannifin GmbH zum Einsatz.
Inhaltsverzeichnis
1. Industrial Ethernet in der Smart Factory 2. Protokolle für einen besseren Determinismus 3. Zuverlässige Netzwerkknoten für kosteneffiziente Konnektivität
Industrial Ethernet weist eine jährliche Wachstumsrate von 22 Prozent auf und repräsentiert derzeit 52 Prozent des gesamten Konnektivitätsmarktes. Für die steigende Popularität des Industrial Ethernet (IE) gibt es viele Gründe. So wurden in den letzten Jahren mehrere IE-Protokolle eingeführt. Sie bieten eine höhere Verfügbarkeit als herkömmliche Feldbusse und deshalb übernahmen die Hersteller von Automatisierungsgeräten sie weitgehend. Eine hohe Benutzerfreundlichkeit, eine gute Rückwärtskompatibilität und die Verfügbarkeit robuster, fest verdrahteter Komponenten, die vor elektrischen Störungen geschützt sind, tragen ebenfalls zur wachsenden Beliebtheit von IE bei. Weitere Gründe für das erhebliche Wachstum des globalen IE-Marktes sind das vermehrte Aufkommen von Cloud-Technologien sowie die gestiegene Nachfrage nach vernetzten Geräten.
Industrial Ethernet in der Smart Factory
Industrie 4.0 unterstützt die Entwicklung intelligenter Fabriken, sogenannter „Smart Factories“, mit vorausschauender Wartung und integrierter Diagnose. Das Ziel ist letztlich die Beseitigung von Ausfallzeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität. Das verlangt intelligenteste, flexibelste und dynamischste Anlagen. Es gilt, Fertigungsprozesse neu zu organisieren und Produktionsketten über Unternehmensgrenzen hinweg eng miteinander zu verzahnen – von Lieferanten über Logistik bis hin zum Product Lifecycle Management.
Um diese Ziele zu erreichen, setzen intelligente Fabriken auf eine fortschrittliche Datenerfassung und -analyse. In einem IE-Netzwerk bedeutet dies, die Produktivität mithilfe einer in Echtzeit kontrollierten Fertigung zu steigern. Dabei erfasst und generiert das IE-Netzwerk Daten, die sowohl eine vorausschauende Wartung unterstützen als auch, aufgrund exakter Rückmeldungen aus dem laufenden Fertigungsprozess, Entscheidungen erleichtern. Solche Analysen führt der Anwender auf verschiedene Weise durch: entweder indem er Daten bei Bedarf speichert und abruft (azyklische Daten) oder dadurch, dass sie in Echtzeit über das Netzwerk zur sofortigen Information zurückgegeben werden (zyklische Daten).
Protokolle für einen besseren Determinismus





