Steven Reiche, Produktmanager Schaltanlagen bei Siemens Smart Infrastructure, Low Voltage Products, Erlangen
Inhaltsverzeichnis
1. Ausbau der Sivacon-Anlagen Kernprozess der Fertigung 2. Partner-Programm seit dem Jahr 2000 3. Norm IEC 61439 im Fokus
Die Niederspannungs-Schaltanlage Sivacon S8 der Siemens AG, Erlangen, sorgt für eine hochverfügbare elektrische Energieverteilung in Gebäuden und Industriebetrieben und für hohe Sicherheit für Mensch und Anlage. Durch ihr modulares Bausteinkonzept und ein breites Spektrum an Komponenten lassen sich vielfältige individuelle Lösungen flexibel realisieren. Das Besondere: Beim Vertrieb der Anlagen arbeitet Siemens mit ausgewählten Partnern zusammen, den „Sivacon Technology Partnern“. Ein Partner der ersten Stunde ist die Schalt-Technik Huber GmbH in München. Gegründet vor über 50 Jahren vom Vater des heutigen Inhabers Robert Huber, setzt das auf das Verteilen, Steuern und Monitoring von elektrischer Energie spezialisierte Familienunternehmen von Anfang an auf Siemens-Produkte. Daraus ist eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden. Seit 2004 ist die Firma offizieller Sivacon-Partner, seinerzeit noch für das Modell 8PT, Vorgänger der heutigen S8.
Ausbau der Sivacon-Anlagen Kernprozess der Fertigung
Der Ausbau von Sivacon-Anlagen bildet heute einen Kernprozess der Fertigung bei Schalt-Technik Huber. Rund 320 Felder pro Jahr liefert das Unternehmen aus. Der elektrotechnische Ausbau der von Siemens gelieferten Anlagenteile umfasst auch die Kupferschienen und repräsentiert damit die größte Fertigungstiefe am deutschen Markt. „An der Sivacon S8 überzeugt mich als Techniker vor allem die umfassende Kompetenz im Entwicklungs- und im Konfliktfall, die Unterstützung, die ein Konzern wie Siemens einer mittelständischen Firma bietet“, beschreibt Inhaber und Geschäftsführer Robert Huber den Mehrwert für sein Unternehmen.
Darüber hinaus sprechen für ihn und seinen Prokuristen Daniel Holzberger mehrere Argumente für die Niederspannungs-Schaltanlage: Durch ihre Bauteile-Vielfalt können Schaltanlagenbauer sie in einem sehr breiten Anwendungsbereich einsetzen und damit annähernd jede Marktforderung abdecken. Durch ihren standardisierten Aufbau gewährleistet die Schaltanlage eine hohe Flexibilität. Das heißt: Sie lässt sich jederzeit anpassen oder erweitern, wenn sich Nutzungsänderungen ergeben. Das gilt sogar für den laufenden Realisierungsprozess, wenn also die ursprüngliche Planung schon abgeschlossen ist. Und auch die Beschaffung von Ersatzteilen und anderen Komponenten überzeugt die beiden Branchenprofis: Jedes der insgesamt 26.000 gelisteten Teile (davon 6.000 Kupferteile) ist etwa mit einer Artikelnummer eindeutig identifizierbar und kann somit schnell und fehlerfrei bestellt werden.





