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    OPC Foundation ist Teil der APL-Projektgruppe
    Foto: Foto: ERIK SETH / Unsplash
    Konnektivität & Schnittstellen

    OPC Foundation ist Teil der APL-Projektgruppe

    (ge) Bereits im Sommer ist die OPC Foundation der APL-Projektgruppe beigetreten ist, um die Entwicklung und die Markteinführung des Advanced Physical
    Veröffentlicht
    18. November 2020
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Konnektivität & Schnittstellen

    Die Mitgliedschaft OPC Foundation komplettiert die Zusammenarbeit, da alle in der Industrie bedeutenden Organisationen jetzt an einer gemeinsamen APL-Lösung arbeiten, die in ihre jeweiligen Spezifikationen integriert wird. Dies bietet einen enormen Kundennutzen, zumal APL jetzt für viele Anwendungen geeignet ist. Die Entscheidung der OPC Foundation, sich der APL-Projektgruppe anzuschließen, steht in engem Zusammenhang mit ihrer Strategie, OPC UA auf die Feldebene in der diskreten und kontinuierlichen Fertigung auszuweiten. Zu diesem Zweck startete die OPC Foundation im November 2018 die Initiative Field Level Communications (FLC), die von allen wichtigen Automatisierungsanbietern unterstützt wird.

    OPC UA mit breiter Akzeptanz

    Aufgrund der breiten Akzeptanz, der hohen Flexibilität und der Herstellerunabhängigkeit von OPC UA setzen verschiedene Initiativen in der Prozessindustrie, darunter NAMUR Open Architecture (NOA), das Open Process Automation Forum (OPAF), Module Type Package (MTP) und MDIS (Oil&Gas), stark auf OPC UA als Kerntechnologie, um Geräte verschiedener Hersteller zu modellieren und Informationen zwischen ihnen auszutauschen. Die Erweiterung zur Nutzung von APL als Transportschicht ist eine logische Weiterentwicklung – die Kombination von OPC UA mit Ethernet-APL wird für viele Anwender in der Prozessindustrie der zukünftige Standard sein.

    Wegen seiner Vielseitigkeit und Herstellerunabhängigkeit wird OPC UA bereits heute in vielen verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt. OPC UA ist jedoch viel mehr als nur ein Transportprotokoll im herkömmlichen Sinne. Vielmehr ist OPC UA ein industrielles Framework für das Industrial Internet of Things und Industrie 4.0, das Mechanismen für den sicheren, zuverlässigen, hersteller- und plattformunabhängigen Informationsaustausch sowie Optionen für die semantische Informationsmodellierung und Selbstbeschreibung von Geräten enthält. OPC UA skaliert vom Sensor über alle Ebenen bis hin zu MES/ERP und auch in die Cloud einschließlich der von Anfang an eingebauten Cyber-Sicherheitsmechanismen.

    Um allen Anforderungen für Anwendungsfälle von Endbenutzern, Lieferanten und Integratoren von der Prozessautomatisierung bis zur Fabrikautomatisierung gerecht zu werden, umfasst die FLC-bezogene technische Arbeit die folgenden Themen:

    APL wird von der OPC Foundation und insbesondere ihrer Field-Level-Communications-Initiative (FLC) als wichtiger Bestandteil der Strategie anerkannt, OPC UA auf alle Anwendungsfälle und Anforderungen in der Fabrik- und Prozessautomatisierung auszuweiten und die Vision einer vollständig skalierbaren, industriellen Interoperabilitätslösung vom Sensor bis zur Wolke zu unterstützen.

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    Advanced Physical Layer (APL)

    Ethernet-APL beschreibt einen Physical Layer für die Ethernet-Kommunikationstechnik, der speziell für die Anforderungen der Prozessindustrie entwickelt wurde. Die Entwicklung von Ethernet-APL wurde bestimmt durch den Bedarf an Kommunikation mit hohen Geschwindigkeiten über große Entfernungen, die Versorgung mit Energie und Kommunikationssignalen über eine gemeinsame, verdrillte 2-Draht-Leitung und Schutzmaßnahmen für den sicheren Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.

    Kontakt: OPC Foundation 16101 N. 82nd Street Suite 3B Scottsdale, AZ 85260-1868 USA Tel: +01 480 483-6644 Peter Lutz Director Field Level Communications, OPC Foundation E-Mail: peter.lutz@opcfoundation.org Tel: +49 7162 9445299

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